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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 01:26 Uhr

Stedesand steht finanziell gut da

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Für die Haushalte bis 2018 sind positive Ergebnisse zu erwarten / Verkaufen oder Abriss – diese Alternativen gibt es für das Gemeindehaus

von
erstellt am 06.Nov.2015 | 10:09 Uhr

Die Gemeinde ist nach wie vor schuldenfrei und kann auch für die Haushalte bis 2018 positive Ergebnisse erwarten. Zu diesem Ergebnis kam der für Stedesand zuständige Kämmerer Christian Asmussen mit dem Jahresabschluss für das vergangene Jahr. Damit schließt der Etat der Gemeinde mit einem Überschuss von 50  342 Euro ab. Ihre liquiden Mittel beliefen sich Ende 2014 auf 362  600 Euro. Die Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Stephan Koth stimmte dem Jahresabschluss 2014 in ihrer 11. Sitzung zu und segnete vorab auch die im vergangenen Jahr aufgekommenen Haushaltsüberschreitungen von 295  836 Euro ab.

Die Einwohnerfragestunde der Sitzung im Stedesander „Deichgrafen“ drohte aus dem Ruder zu laufen, weil einem Bürger die Spielregeln für diesen Tagesordnungspunkt offensichtlich nicht geläufig waren. Statt nur eine Frage zu stellen, entfachte er eine Diskussion, die in diesem Rahmen nicht vorgesehen ist. Darauf machte ihn auch der Verwaltungsfachangestellte Sven Mathiesen (Amt Südtondern) aufmerksam. Es ging um zwei Windkraftanlagen aus einer Repowermaßnahme auf Pellworm, über die noch nicht feststeht, wo die Anlagen errichtet werden sollen und welchem „Etikett“, ob als Bürgerwindpark oder als „Repowermühlen“ und ob im Schnatebüller oder im Hunnebüller Koog. Ferner wurde Bürgermeister Koth mit der Frage bestürmt, warum der Prospekt für den aktuellen bereits im Bau befindlichen Bürgerwindpark Schnatebüller Koog noch nicht fertig ist. Dafür erklärte sich der Stedesander Bürgermeister als nicht zuständig.

Ziel der Gemeinde ist, wie jüngst in einer Einwohnerversammlung deutlich wurde, für den geschlossenen Ortskern (auch Quartier genannt) eine genossenschaftliche Wärmeversorgung einzurichten. Bei der Zusammenkunft zeigten bereits 18 Hausbesitzer Interesse an einem solchen Konzept. Ihre Zahl reicht jedoch für eine Umsetzung dieser Pläne nicht aus. Es sind, wie es hieß, weitere Veranstaltungen vorgesehen, um möglichst alle infrage kommenden Bürger an dem „Quartierskonzept“ zu beteiligen.

Um das örtliche Gemeindehaus (früher auch „Armenhaus“ genannt) ging es in der erweiterten Tageordnung. Verkaufen oder Abriss und Neubau, lauteten die Alternativen. Zwei Abstimmungen endeten mit den Ergebnissen 5:4 und 4:5. Erst daraufhin fand eine Aussprache der Gemeindevertreter über „dies oder das“ statt, die damit endete, dass nun erst sachgerecht geprüft werden muss, was sinnvoll erscheint.






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