Startklar in Stadum

Werner Klingebiel (li.) und Klaus-Peter Hantner an den neuen wettkampftauglichen Startblöcken: Im ganzen Bad gibt es bis zum Saisonstart noch einiges zu erledigen.
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Werner Klingebiel (li.) und Klaus-Peter Hantner an den neuen wettkampftauglichen Startblöcken: Im ganzen Bad gibt es bis zum Saisonstart noch einiges zu erledigen.

Am Pfingstsonnabend beginnt nach Umbaumaßnahmen von 14 bis 18 Uhr die Freibadsaison / Ärger über Einbrüche und Vandalismus

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18. Mai 2018, 06:04 Uhr

Noch haben sie alle Hände voll zu tun, doch wenn am Sonnabend, von 14 bis 18 Uhr – der Eintritt ist frei – die ersten Badegäste in Stadum mit einem Sprung ins Nass die Freibadsaison einläuten, ist alles erledigt. Viel hat sich in den letzten drei Jahren getan. Neben der Renovierung des Kinder- und Duschbeckens 2015 und dem Bau einer neuen Treppe in das große Becken 2016, wurde mit Ende der Badesaison 2017 auch noch der komplette Beckenkopf erneuert. „Dank der Gemeinde, dem Förderverein Schwimmbad Stadum, der Stiftung VR Bank Niebüll und einem Landeszuschuss war es uns möglich, all das in Höhe von rund 170 000 Euro, zu finanzieren“, freut sich Werner Klingebiel, der auch nach seiner Amtszeit als Bürgermeister das Bad mit Ehefrau Claudia und der DLRG-Ortsgruppe Stadum betreuen wird.

„Im Einzelfall heißt das, dass ich für die Technik zuständig bin, meine Frau weiterhin den Kiosk betreibt und die DLRG die Badeaufsichten stellt“, so Klingebiel. Hier gilt dann auch schon jetzt sein Dank den Mitgliedern der DLRG. Sind es doch 20 Frauen und Männer, die dank Rettungsschwimmer- und Erste-Hilfe-Ausbildung in diesem Jahr während der Öffnungszeiten für Sicherheit sorgen, wie deren Mitglied und Beisitzer Klaus-Peter Hantner zu berichten weiß.

So steht den Badegästen – bei einer Wassertemperatur von 27 Grad – sicherlich nichts mehr im Weg, denn glaubt man dem Wetterbericht, geht es mit angenehmen frühsommerlichen Temperaturen los. „Also, wir sind bis dahin jedenfalls startklar“, wirbt Werner Klingebiel, während er zusammen mit Klaus-Peter Hantner die neuen Startblöcke komplettiert, ohne dabei ihren „Unterwassermitarbeiter“ aus den Augen zu verlieren – ein Unterwassersauger oder auch Poolroboter genanntes Gerät, das Runde um Runde auf dem Beckenboden fährt und so mit dafür sorgt, dass die Wasserqualität stimmt.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten – und den findet man leider nicht nur unter dem Dach des Eingangsbereichs mit seinen Sitzplätzen. „In den letzten Wochen kam es wiederholt zu Einbrüchen in das Freibad. Mitnichten ein Kavaliersdelikt, ganz zu schweigen von den daraus resultierenden unnötigen und teils kostenintensiven Vandalismusschäden auf dem Gelände, im Bereich der Umkleiden und im Kiosk. Es wurde Anzeige erstattet und dank unserer Videoüberwachung konnten einige Täter ausgemacht werden“, erklärt Werner Klingebiel verärgert.

Doch das alles soll und wird den Badespaß ab Pfingstsonnabend nicht trüben, ist er sich sicher, und so freuen sich bereits heute alle Beteiligten auf einen guten Start in die neue Saison. Eine Freibadsaison, die vielleicht ja noch mehr Badegäste nach Stadum lockt – rund 15 500 waren es 2017, und das bei nicht optimalen Wetterbedingungen. Geöffnet ist täglich bis Anfang September, 14 bis 20 Uhr, während der Ferien zusätzlich von 10 bis 11 Uhr.




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