Start mit einem geordneten Haushalt

Solch einen Unterstand wie links im Foto wünschen sich die Klanxbüller auch auf der anderen Seite der Bahnschranken.
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Solch einen Unterstand wie links im Foto wünschen sich die Klanxbüller auch auf der anderen Seite der Bahnschranken.

Ergebnisplan der Gemeinde Klanxbüll für 2015 weist Überschuss von 32 600 Euro aus / Ausgabenschwerpunkt bleibt beim Nachwuchs

shz.de von
22. Januar 2015, 10:40 Uhr

Trotz gestiegener Umlagen kann die Gemeinde Klanxbüll dieses Jahr auf der Basis eines geordneten Haushalts angehen. Mit diesen Worten kommentierte Manfred Hansen, Vorsitzender des Finanzausschusses, das „doppische Zahlenwerk“, das im Ergebnisplan einen Überschuss von 32  600 Euro ausweist. Um flüssig zu bleiben, müssen der Finanzausgleichsrücklage allerdings 103  900 Euro entnommen werden.

Den Ausgabenschwerpunkt bringt in diesem Jahr abermals der Nachwuchs. Für Schulen und den Kindergarten sind 307  900 Euro eingeplant. Hinzu kommen Abwasserbeseitigung (44  300), Parkplatzsteuern (4500), Brandschutz (39  100) und Straßenunterhaltung (25  000) sowie die Unterhaltung des Infozentrums und eine Reetdach-Erneuerung auf Charlottenhof (zusammen 33  600 Euro).

Auf der Einnahmenseite stehen dafür zur Verfügung 540  300 Euro aus den örtlichen Realsteuern, 310  000 Euro aus Gemeindeanteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer, und dem Familienlastenausgleich und 130  000 Euro an Parkgebühren. Die Umlagen für Kreis, Amt und Gewerbesteuer betragen 538  200 Euro. An Investitionen schlagen unter anderem zu Buche: 45  500 Euro für Kredittilgung, 15  000 für den Bau des Parkplatzes am Charlottenhof, 4500 Euro für den Digitalfunk und 1000 Euro für das neue Bewegungsbad im Klinikum Niebüll. Aus dem Verkauf von Baugrundstücken erhofft sich die Gemeinde eine Einnahme von 135  000 Euro. Die Hebesätze für die Realsteuern bleiben unverändert bestehen.

Einwohner regten an, am Bahnübergang Wisch eine weitere Unterstellmöglichkeit für Passanten zu schaffen, die Schutz vor Wind und Wetter bietet. Geeignet sei dafür ein Platz auf dem Grundstück der ehemaligen Wiedingharder Hofes. Bürgermeister Friedhelm Bahnsen sieht in der Realisierung des Wunsches zwar Probleme, doch wolle sich der zuständige Fachausschuss dieses Themas annehmen.




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