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„The Voice of Germany“ : Starke Stimme aus Südtondern hat es geschafft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Hafdis Hallgrimsdottir aus dem Kreis Nordfriesland kommt bei der Castingshow „The Voice of Germany“ eine Runde weiter. Die Juroren der Gruppe Boss Hoss finden den Auftritt der 31-jährigen Isländerin unglaublich gut. Nun geht die Show für die alleinerziehende Mutter erst richtig los.

Leck | Es war spannend bis zur letzten Sekunde in der gestrigen Ausstrahlung der Casting Show von „The Voice of Germany“. Erst kurz vor Ende des Liedes „Nothing compares to you“ von Sinéad O’Connor, das die in Südtondern lebende Hafdis Hallgrimsdottir bei der sogenannten Blind Audition sang, drückte Team Boss Hoss auf den Buzzer.

„Dich kann man ja nicht gehen lassen. Das ist einfach so krass gesungen, da kann man, da muss man ja irgendwie, wenn hier keiner drückt. Das war Hammer, uns hat es auf jeden Fall sehr berührt und deswegen freuen wir uns, dass du in unserem Team bist“, lautete der Kommentar der beiden Cowboys, woraufhin Hafdis strahlend lächelte. „Ich hab mich riesig gefreut und hatte Tränen in den Augen“, verrät sie uns nach ihrem Auftritt. Denn mit dem Team Boss Hoss ist sie genau bei den Coaches gelandet, zu denen die 31-jährige Isländerin gerne wollte.

Von der Casting-Show „The Voice of Germany“ wird derzeit die dritte Staffel donnerstags auf Pro Sieben und Freitags auf Vox, jeweils um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Zu Beginn gehen die Bewerber in die „Blind Auditions“, in denen die vier Coachteams sie nur hören, nicht aber sehen können. Zu den prominenten Coaches gehören neben Sascha Vollmer und Michael Frick von The Boss Hoss noch Sängerin Nena, Samu Haber von der finnischen Band „Sunrise Avenue“ und Max Herre. Wem gefällt, was er hört, drückt den sogenannten Buzzer, einen roten Knopf, und der Stuhl dreht sich zum Kandidaten um. Drücken mehrere, kann der Kandidat selbst bestimmen, von welchem Coach er unter die musikalischen Fittiche genommen werden möchte. Drückt keiner der Coaches, geht es für die Kandidaten nicht weiter.

Doch Hafdis hatte Glück – wenn auch in allerletzter Sekunde – und ist damit ihrem Traum, von der Musik leben zu können, ein Stück näher gekommen. Da sie als alleinerziehende Mutter von drei Söhnen eigentlich rund um die Uhr zu tun hat, bleibt meist nicht viel Zeit für ihre große Leidenschaft – die Musik. Umso mehr genießt sie es, bei The Voice of Germany eine Runde weiter zu kommen. „Ich habe so viel Lob bekommen, darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut,“ berichtet sie. „Da sind so viele Talente in der Show, richtig gute Sänger und ich darf dabei sein.“ Sie selbst hätte sich nicht zur Castingshow angemeldet, aber ein Freund von ihr hat von Anfang an ihr Talent geglaubt. Vor einem Jahr organisierte er einen Auftritt für Hafdis beim Lecker Bürgerfest und auch zum Casting hat er sie angemeldet.

Neben der Musik hat die Isländerin auch ein Talent für Sprachen – sie spricht fünf – darunter auch Finnisch. Logisch, dass sie noch ein bisschen mit dem finnischen Coach Samu Haber in dessen Muttersprache geplaudert hat. „Ein bisschen zu perfekt. Entschuldigung, toll, perfekt. Ich muss mein Herz zurücksetzen, es ist irgendwo hier“, sagte er und zeigt auf seinen Bauch.

Wenn die Blind Auditions abgeschlossen sind, wird Hafdis gegen einen anderen Kandidaten aus dem Team Boss Hoss in einem „Battle“ antreten müssen. Wer das ist und welcher der beiden Sänger weiter kommt, entscheiden die Coaches. Wer schon im Vorfeld mehr von der charismatischen Isländerin hören möchte, wird im Internet beim Videokanal Youtube fündig: Der Song „Waiting for a dream“, den sie bereits vor einigen Jahren zusammen mit ihrem Bruder aufgenommen hat, ist dort beispielsweise zu finden.

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erstellt am 25.10.2013 | 07:00 Uhr

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