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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 22:08 Uhr

Stadum: Keine Erhöhung der Hundesteuer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Eine umfangreiche Tagesordnung wurde auf der jüngsten GV-Sitzung der Stadumer Gemeindevertretung abgearbeitet. So wurde der B-Plan Nr. 12 (Am Weidengrund) dahingehend geändert, das durch die moderate Erhöhung der festgesetzten Grundflächenzahl von 0,2 auf 0,22 eine erheblich Erleichterung bei der Bebauung der Grundstücke herbeigeführt werden konnte. Die Vertretung beschloss ebenso, dem Zweckverband zur Übernahme der Trägerschaft des Friedrich-Paulsens Gymnasiums Niebüll beizutreten. Die Entleerung von Kleinkläranlagen soll künftig vom Wasserverband Nord durchgeführt werden. Die GV stimmte dem dazu erforderlichen öffentlich- rechtlichen Vertrag einstimmig zu. Auch der Übertragung bestimmter Aufgaben nach § 5 der Amtsordnung auf das Amt Südtondern wurde einstimmig zugestimmt.

Die von der Verwaltung empfohlenen Anpassung der Hundesteuer an die vom Innenministerium vorgeschlagenen Beträge lehnte die Vertretung mehrheitlich ab. Somit erfolgt zum 1. Januar 2015 keine Erhöhung der Hundesteuer. Um die für die Gemeinde notwendige Fehlbetragszuweisung zu bekommen, musste die Erhöhung der Grundsteuer A und B um je zehn Prozentpunkte beschlossen werden. Damit steigt die Gebühr pro Haushalt durchschnittlich um zehn Euro pro Jahr.

Aufgrund einer Korrektur der Eröffnungsbilanz (Summe aller Aktiva und Passiva) vom 1. Januar 2012 durch verschiedene Sachverhalte, stellt die Gemeindevertretung gemäß der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein das Ergebnis der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2012 mit einer Bilanzsumme in Höhe von 3 564 588 Euro gegenüber bisher 3 573 478 Euro fest. Die im Haushaltsjahr 2012 entstandenen über- und außerplanmäßigen Aufwendungen und Auszahlungen von 141 607 Euro wurden einstimmig genehmigt.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen und Mitteilungen wurden unter anderem folgende Punkte besprochen: Mittel für die Reparatur der Beleuchtung auf dem Dorfplatz sollen bereitgestellt werden.

Im Stadumer Schwimmbad muss die Treppe zum Becken saniert werden. Die Jugendsozialarbeit soll bis zum Schuljahresende fortgeführt werden, da dafür noch Mittel zur Verfügung stehen. Für das nächste Schuljahr muss dann neu entschieden werden. Die Gebühren für den Buschplatz sollen neu festgelegt werden.

Die von Stadums Bürgermeister Werner Klingebiel vorgelegte Bilanz seiner Aktivitäten zeigte den Besuch von Tagungen, Sitzungen, Gesprächen und Verhandlungen von Juni bis Oktober auf. Schwerpunkte waren Jugend und Sozialarbeit.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 13:44 Uhr

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