Stadum investiert rund 400 000 Euro

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10. Januar 2018, 15:55 Uhr

Der Ergebnisplan weist mit Gesamterträgen in Höhe von 1 443 500 Euro und Gesamtaufwendungen in Höhe von 1 738 300 Euro einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 294 800 Euro aus.


326 500 Euro für Kindergarten-Anbau

Investitionen sind in Höhe von 398 500 Euro vorgesehen. 18 000 Euro sind für den Erwerb von Vermögensgegenständen für die Feuerwehr (14 000 Euro), für die Schule (3500 Euro) und für den Bauhof (500 Euro) vorgesehen. 326 500 Euro schlagen für den Anbau des Kindergartens und 54 000 Euro für die Sanierung des Freibads zu Buche. Zur Finanzierung der Investitionen wird eine Kreditaufnahme in Höhe von 281 900 Euro erforderlich.

Mehreinnahmen beim Gebäudemanagement

Viele Haushaltsansätze in den Teilergebnisplänen sind gleich geblieben oder haben sich nur geringfügig verändert. Größere Haushaltsabweichungen gegenüber dem Vorjahr sind bei den Gemeindeorganen (1500 Euro Mehrausgaben), dem Gebäudemanagement (15 700 Euro Mehreinnahmen; insbesondere durch die Abrechnung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes Karrharde in Leck), und der Feuerwehr (2500 Euro Mehrausgaben) zu verzeichnen.

Die Schulkosten für die eigene Grundschule steigen um 8200 Euro auf 71 100 Euro und die Kosten der Offenen Ganztagsschule um 4000 Euro auf 31 800 Euro. Die Schulkosten für Gymnasien verringern sich um 3400 Euro und für Gemeinschaftsschulen um 1000 Euro, dagegen steigen die Kosten für die Förderschule um 4500 Euro. Die Kosten für die Kindertagesstätte erhöhen sich um 67 600 Euro auf 269 200 Euro. Für die Unterhaltung des Sportlerheims werden 2500 Euro eingeplant. Auch die Kosten für den Bauhof steigen um 2600 Euro auf 69 800 Euro.


Weniger Einnahmen bei der Gewerbesteuer

Im Bereich der allgemeinen Finanzwirtschaft sinken die Gewerbesteuereinnahmen auf 500 000 Euro (Vorjahr 600 000 Euro) und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erhöht sich auf 352 800 Euro (Vorjahr 317 700 Euro). Dagegen verringern sich die Einnahmen aus den Schlüsselzuweisungen auf 126 400 Euro (Vorjahr 140 700 Euro) und auch die höheren Umlagen von 420 300 Euro (Vorjahr 387 900 Euro) an den Kreis und von 178 500 Euro (Vorjahr 149 800 Euro) an das Amt belasten den Haushalt.

Die höhere Amtsumlage hängt insbesondere damit zusammen, dass die Vereinbarung über eine differenzierte Amtsumlage nach zehn Jahren ausläuft. Aufgrund der gesunkenen Gewerbesteuereinnahmen sinkt ebenfalls die Gewerbesteuerumlage auf 90 200 Euro (Vorjahr 109 000 Euro).

Die Realsteuerhebesätze bleiben mit 370 Prozent für die Grundsteuer A und 390 Prozent für die Grundsteuer B sowie mit 380 Prozent für die Gewerbesteuer unverändert.

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