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Stadtmeisterschaft: Bluffen in großer Runde

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Pokerklub „Poker & People“ richtete die fünften aus

Der Friesenhof war Austragungsort der fünften Niebüller Stadtmeisterschaft im Pokern. Ausrichter war der Pokerklub „Poker & People“, der zu diesem Turnier Pokerfreunde aus der Stadt und der Region willkommen hieß – und einen weiteren Pokerfreund sogar aus Thüringern. „Leider waren es dieses Mal nur 60“, bedauerte Markus Bähr, der einen leichten Abschwung der anfänglichen Begeisterung feststellen musste und argwöhnt, dass die Internetkonkurrenz eine Folge dieser Entwicklung ist.

Markus Bähr ist Vorsitzender des 2007 gegründeten Klubs, dessen Mitglieder sich jeden Dienstag im „Kö“ zu Tisch begeben und am sich Rascheln der Karten und Chips auf dem grünen Filz ergötzen. Im Verein mit seinen Vorstandsfreunden organisiert und leitete er das Turnier, in dem die beliebte Poker-Variante „Texas Hold’em“ gespielt wurde. 60 Teilnehmer – das bedeutete je zehn Spieler an sechs Tischen und allemal eine doch passable Runde.

Die (im Grunde einfache) Spielregel in Kurzform. Die Spieler starten mit der gleichen Chipzahl. Aus der Qualität des Blattes wird gesetzt – und werden die Mitspieler zum Mitgehen animiert. Setzen, Mitgehen, Setzen Mitgehen – für jede Runde gibt es eine Zeitvorgabe und die Alternativen Fold, Call und Raise. Wer keinen Chip mehr hat , ist raus. Entscheidend ist das Blatt. Wer die besten Karten hat, gewinnt. Doch zuweilen müssen sie es nicht sein, wenn man gewisse Taktiken beherrscht, über gutes Schätzvermögen verfügt und die Verhaltensweise seiner Mitspieler analysieren kann. Man kann übrigens auch bluffen. Das geht entweder in die Hose – oder kulminiert in einem Riesenspaß, wie dieses Spiel auch enden kann, stets immer so oder so und eben wie ein echtes Pokerspiel, an dessen Ende der Showdown steht. Doch Vorsicht. Das „Pokerface“ allein ist es nicht, das einen guten Spieler ausmacht. Die Mathematik des Pokerns lehrt, dass nur 30 Prozent Glück mitspielen – und 70 Prozent Pech.

Am Ende hatte hatte Hellmuth Carstensen (Niebüll) die besten Karten vor Thomas Auinger (Breklum) und Günther Ivers (Enge-Sande). Zu gewinnen gab es Sachpreise. Gesponsert wurde die Stadtmeisterschaft von der Nospa, dem Friesenhof und den Café Kö. Aus dem Erlös des Turniers spendet „Poker & People“ 125 Kindern des TSV Rotweiß Niebüll zum Vereinsgeburtstag Eintrittstickets für einen Kinobesuch.

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erstellt am 30.Mai.2014 | 11:03 Uhr

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