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Aktion zum Weltkindertag : St. Willehad-Kirche: Reichlich Spiel-Räume zum Weltkindertag

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Schaukeln, Balancieren, Kriechen, Fühlen, Modellieren: Für zweieinhalb Stunden verwandelte sich das Areal um die St. Willehad-Kirche zu einem riesigen Spielparadies für Kinder.

Für zweieinhalb Stunden verwandelte sich das Areal um die St. Willehad-Kirche zu einem riesigen Spielparadies für Kinder: Schaukeln, Balancieren, Kriechen, Fühlen, Modellieren und noch viel mehr machte rund 90 Kindern, ihren Eltern und Erzieherinnen Spaß. Die evangelische Kirchengemeinde und fünf Kindertagesstättenwerke wollten mit dieser Aktion ein Zeichen setzen zum Weltkindertag unter dem Motto „Kinder haben ein Recht auf Spiel-Räume“.

Die UN-Charta der Kinderrechte wurde vor einem Vierteljahrhundert verabschiedet und inzwischen von fast allen Ländern der Welt unterzeichnet. Auch Deutschland hat sich verpflichtet, für die Einhaltung der Kinderrechte zu sorgen. Auf diese Rechte weist auch der jährliche Weltkindertag hin. In diesem Jahr steht das Recht der Kinder auf Spiel-Räume im Fokus. Es soll dazu anregen, noch mehr echte Spiel-Räume für Kinder zu schaffen, Kinder dazu zu ermuntern, sich ihren Raum zu erobern und das Recht der Kinder auf Spiel-Räume im Kita-Team, mit Eltern, Kirchengemeinde und Öffentlichkeit ins Gespräch zu bringen.

Räume zur Entfaltung, Räume zur Stärkung der Fertigkeiten – das brauchen Kinder und diese Intention griffen die drei gemeindlichen Pastoren Holger Asmussen, Peter Janke und Stefan Möbius im anfänglichen Gottesdienst auf. Wo können Kinder heute noch ungehindert spielen? „Alles ist eingeteilt, festgelegt und begrenzt. Pfützen, Gräben und Matsch findet man fast gar nicht. Der Autoverkehr ist viel zu schnell und groß geworden, fast wie ein Ungeheuer“, wurde angeklagt. Es müsse alles gleichmäßig wachsen, vom Kleinen zum Großen, in allen Bereichen – so wie ein junges Leben. Oder eine Pflanze. Ein Senfkorn säten die Kleinen später in einen kleinen Topf und werden beobachten, wie er sich entfaltet.

Rund um das Gotteshaus erwartete die kleinen und großen Besucher eine wahre Spielwiese. Die Kitas Achtrup, Stadumer Arche, Schwalbennest, Waldkindergarten und Montessori-Kinderhaus hatten Spielstände und -stationen aufgebaut. Angebote unter den Themen Wasser, Erde, Luft, Feuer und Bewegung wurden in den Spielräumen umgesetzt und alle Sinne angesprochen.

Ein Highlight bedeutete zweifelsohne das große Gebilde aus einer Flut von Pappkartons. Da konnte der Nachwuchs geheime Gänge erkunden, sich seinen Weg suchen. Wie fühlen sich Kastanien, Tannenzapfen oder weiches Moos an den Fußsohlen an? Sich zu Dritt auf einer Schaukel zu wiegen, erfordert Koordination. Die wackelige Hängebrücke forderte so manchen Dreikäsehoch heraus. Beim Experimentieren mit Wasser machte selbst Pastor Peter Janke mit, und im Produzieren von Riesen-Seifenblasen übte sich Helene Scholten, ehemalige Leiterin des „Schwalbennestes“. All das und weitere Angebote erfreute die kleinen Leute und so manchen Erwachsenen. Erfrischungen, und Stärkungen gab es an der Kuchen-Bar, für die die Mitglieder der Freundeskreise verantwortlich zeichneten.

 

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erstellt am 22.Sep.2014 | 06:15 Uhr

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