zur Navigation springen

Sperrung der B 5: Das 50 Jahre alte Leitungsnetz war erneut Grund für einen Wasserrohrbruch

vom

shz.de von
erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Niebüll | Schon wieder ging nichts mehr an der Bundesstraße 5. Diesmal war es jedoch ein Wasserrohrbruch, der die Autofahrer am Sonntag ab etwa 14 Uhr zwischen Deichkopf und der westlichen Zufahrt nach Niebüll zu einer Umleitung durch die Stadt zwang.

Auf halber Distanz dieses B 5-Abschnitts war in einer "Zwanziger-Leitung" ein sogenannter Schalenbruch auf vier Metern Länge entstanden.

Der Schaden wurde durch Druckabfall im Wasserwerk bemerkt, durch Beobachtung visuell lokalisiert - und durch Personal von Drei Harden binnen weniger Stunden behoben. Doch die Sperrung der B 5 musste bestehen bleiben, weil die Fahrbahn entlang der Bruchstelle von Arbeiterskräften aufgefräst und danach wieder geschlossen werden musste. Die Verkehrszeichen "Umleitung" hatten deshalb bis in den gestrigen Spätnachmittag hinein Gültigkeit.

Den Wasserkunden von Drei Harden wiederum blieb Ärger erspart. Die Bruchstelle konnte durch Umleitungen im Versorgungsnetz umgangen werden, sodass niemand vom Bruch in der Zementfaserleitung etwas merkte. Leidvoller Alltag bei Südtonderns Wasserversorger, der seit geraumer Zeit dabei ist, sein teilweise über 50 Jahre altes Wassernetz zu erneuern. In den alten Leitungen kommt es immer wieder zu Brüchen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen