Niebüll : Spende: Mit dem Geld werden Träume wahr

Das Geld ist gut angelegt: Orthe Schruwe und Steffan Liebscher mit Jugendlichen. Foto: stb
Das Geld ist gut angelegt: Orthe Schruwe und Steffan Liebscher mit Jugendlichen. Foto: stb

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09. Februar 2013, 09:35 Uhr

Niebüll | "Toll. Super, super", freut sich die Leiterin des Hauses der Jugend, Orte Schruwe. 1500 Euro sind für die Einrichtung eine Menge Geld. "So eine große Spende haben wir in den vergangenen 20 Jahren noch nie bekommen."

Steffan Liebscher vom Vorstand der Gewoba Nord, Baugenossenschaft eG aus Schleswig und Niebüll Geschäftsstellenleiter Dirk Schmidt haben einen Scheck dabei und wollen sich bei dieser Gelegenheit gleich einmal im Haus umsehen. Statt zu Weihnachten Geschenke zu verteilen hatte das Unternehmen beschlossen, den entsprechenden Betrag zu spenden. "Wir gehen an unseren Standorten reihum", erklärt Steffan Liebscher.

"Das Geld soll jungen Leuten zukommen, die nicht die Chance haben, an Aktionen teilzunehmen, weil ihnen einfach das Geld dafür fehlt", sagt Orthe Schruwe. In der Vergangenheit hat sie schon mal aus eigener Kasse zugeschossen, beispielsweise, für ein "Ärzte"-Konzert-Ticket. "Wir steigen auch einmal im Jahr ins Auto, holen die Zelte und fahren für eine Woche nach Rømø." Teilnehmen dürfen die Jugendlichen von 12 bis 18 Jahre. So eine Freizeit kosten ungefähr 100 Euro pro Nase und Woche. "Wir haben viele Jungs dabei, und die brauchen einen großen Grill voller Fleisch", sagt Schruwe lachend. "Die Stadt steuert immer etwas dazu. Wir kriegen die Jugendlichen immer mit, auch aus Familien, wo es keine Bildungsgutscheine gibt."

Steffan Liebscher hört aufmerksam zu. "Ich frage mich, ob wir hier nicht mehr zusammen machen können." So unterstütze die Gewoba beispielsweise eine Zeltmaßnahme in Schleswig. Das sei für die Niebüller Jugendlichen freilich zu weit weg, aber gemeinsam solle man nach Möglichkeiten suchen.

Geöffnet ist das Haus der Jugend in Niebüll montags, dienstags, donnerstags und freitags ab 15 Uhr für Jugendliche ab zwölf Jahren.

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