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Nordfriesland Tageblatt

22. September 2017 | 04:56 Uhr

Spatenstich für das Gerätehaus in Enge-Sande

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 10.Jun.2015 | 17:01 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Enge-Sande ist ihrem seit Jahren angestrebten Ziel, ihr 1971 gebautes, extrem enges und schlichtes Feuerwehrgerätehaus durch ein moderneres, den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse entsprechendes Gebäude zu ersetzten, ein gutes Stück nähergekommen. Nachdem die Gemeindevertretung ihren Flächennutzungsplan dahingehend geändert hatte, dass ein der Landwirtschaft zugeordnetes, gegenüber dem Sportlerheim gelegenes Areal umgewidmet wurde und per Erlass eines Bebauungsplanes die Möglichkeit geschaffen worden war, dort ein Feuerwehrgerätehaus zu errichten, erfolgte jüngst der erste Spatenstich für das ehrgeizige Vorhaben. In Anwesenheit einer Gruppe von Feuerwehrkameraden und privaten Zuschauern griffen Bürgermeister Carsten-Peter Thomsen und Gemeindewehrführer Carsten-Peter Carstensen – flankiert vom Ortswehrführer Hermann Friedrichsen, dessen Stellvertreter Klaus-Peter Klitzke und Jugendwart Jan Gregersen – zu ihren Spaten, um den Bau des Gebäudes symbolisch zu eröffnen. Als der Beifall des Publikums verklungen war, hieß es, wenige Tage später solle mit dem „richtigen“ Ausheben des Erdreiches begonnen werden. Um den Gästen eine Vorstellung zu vermitteln, wie das neue FF-Gerätehaus voraussichtlich aussehen wird, zeigten Carsten-Peter Carstensen, Leiter der 45 Erwachsene umfassenden Wehr, und Jan Greger, Chef der aktuell 26 Jungen und vier Mädchen der gemeindeübergreifenden Jugendfeuerwehr Enge-Sande, ein großformatiges Bild des geplanten Gebäudes vor. Die darauf zu erkennende zweite Garage, so sagten sie, solle der Unterbringung eines noch anzuschaffenden Mannschaftstransportwagens oder Kleinbusses für die Jugendfeuerwehr dienen. - Bürgermeister Thomsen erinnerte an die Vorgeschichte und bisherige Abwicklung des Projektes. Der anfängliche Wunsch, das inzwischen 44 Jahre alte FF-Gerätehaus durch Anbau zu erweitern, war gescheitert, weil man eine Baugrenze hätte überschreiten müssen. Überlegungen, ein auf dem ehemaligen Marinemunitions-Depot Enge befindliches Gebäude zu nutzen, wurden von den Feuerwehrkameraden zunächst positiv bewertet, letztendlich dann aber doch verworfen, weil der Standort zu weit vom Zentrum entfernt und somit für Lösch- und Rettungseinsätze zu ungünstig gelegen wäre. Vor allem aber sagte ein Gutachten aus, dass die Umgestaltung des einst militärisch genutzten Gebäudes mindestens genauso viele Kosten wie ein Neubau in zentraler Ortslage verursacht hätte. Letzterer wurde im Dezember 2013 fest beschlossen. Der finanzielle Aufwand wurde auf 620  000 Euro kalkuliert. Davon will die Gemeinde 520  000 Euro finanzieren, die restlichen 100  000 Euro aus Mitteln des eigenen Haushaltes aufbringen. Das Submissionsergebnis sei gut ausgefallen, sagte Bürgermeister Thomsen. Im Hinblick darauf, dass die Räume des Sportlerheimes schon heute bis die Grenze ihrer Belastbarkeit genutzt würden und auch in der Schule „fast jeden Tag und Abend etwas los“ sei, wolle man den Schulungsraum des neuen Feuerwehrgerätehauses so gestalten, dass er bei Bedarf auch Vereinen und Verbänden zur Verfügung gestellt werden könne. Für die Küche sollen je zwei Herde und Kühlschränke angeschafft werden. „Freuen wir uns also auf unser neues Gebäude“, so Bürgermeister Thomsen.

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