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Nordfriesland Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:53 Uhr

Sozialverband in Leck wächst

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Insgesamt 31 Mitglieder hat der Ortsverein im vergangenen Jahr gewonnen / Erstmals seit 14 Jahren wurden Monatsbeiträge angehoben

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 18:08 Uhr

Zur Jahresversammlung des Ortsverbands Leck hieß der Vorsitzende Harro Jacobsen rund 80 Verbandsangehörige im Sprakebüller Gasthof Paulsen willkommen. Dabei dankte Jacobsen Familie Jankowski dafür, geschlossen angerückt zu sein. „So etwas erlebt man nicht alle Tage.“

Zur Zeit weist der Ortsverband Leck 580 Mitglieder auf. Wie wichtig die Arbeit der Sozialverbände auf allen Ebenen ist, verdeutlichte die stellvertretenden SoVD-Kreisverbandsvorsitzende, Petra Lenius-Hemstedt (Aventoft), aus. Wie sie ausführte, wachse die Zahl der Angehörigen des Verbandes noch immer ständig an. „Unser Verband ist so attraktiv, weil wir kompetent und sachlich beraten, wenn es Probleme mit der Rente, mit der Kranken- oder Pflegeversicherung oder sonstigen verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten gibt. Wir vertreten unsere Mitglieder auch vor Gericht“, so Petra Lenius- Hemstedt.

Bei der Begleitung von mehr als 16  000 Fällen habe der SoVD im vergangenen Jahr rund neun Millionen Euro erstritten, so Lenius-Hemstedt. Da diese Tätigkeit mit erheblichen Kosten verbunden sei, habe man nicht verhindern können, dass – erstmals nach 14 Jahren – die Monatsbeiträge angehoben werden mussten: auf sechs Euro für Einzelmitglieder, neun Euro für Partner und zehn Euro für Familien.

Der von Harro Jacobsen vorgetragene Jahresrückblick wurde durch eingeblendete Dias illustriert, die lebendige Einblicke in das rege Leben des SoVD-Ortsverbands Leck gewährten. Zur Sprache brachte der Chronist unter anderem einen Mitgliederzuwachs um 31 Personen, eine mehrtägige Fahrt in den Harz und eine Tagesfahrt in die Lüneburger Heide, einen Grillnachmittag im Lecker DRK-Haus und die Teilnahme an der „Bunten Meile“ während des Lecker Bürgerfestes. Des Weiteren berichtete er von einem Lottonachmittag, einer Kranzniederlegung am Volkstrauertag, einer stimmungsvollen Adventsfeier und dem Besuch eines plattdeutschen Theaterstücks des „Plattdeutschen Rings Leck“.

Der Vorsitzende selbst habe an mehreren Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen. Als Frauensprecherin teilte Heike Klitzke mit, es habe elf Spielnachmittage gegeben. Auch habe man 21 „Geburtstagskindern“ gratuliert und mehrere Ehepaare zu Hochzeitsjubiläen beglückwünscht. Der Kassenbericht der Schatzmeisterin Gabriele Raetsch ließ eine sparsame Wirtschaftsweise erkennen und wurde von allen Versammelten akzeptiert.

Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Ausnahmslos ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Harro Jacobsen, sein Stellvertreter Jochen Kleiber, Schatzmeisterin Gabriele Rätsch, Frauensprecherin Irmgard Klitzke und deren Stellvertreterin Irmgard Allwardt. Neu gewählt wurden Udo Jankowski als stellvertretender Schatzmeister und Jochen Kleiber als Schriftführer (in Kombination mit dem Amt des 2. Vorsitzenden). Für besondere Hilfsbereitschaft – zum Beispiel als „Möbelpacker“ bei Spielnachmittagen – wurden gewürdigt: Bruno Christiansen, Jürgen Sülflow und Klaus Siek sowie der „Zahlenkönig“ beim Lotto Hartmut Schulz.

Der alte und neue 2. Vorsitzende sowie Kreis-Seniorenbeiratsvorsitzender Jochen Kleiber, wartete mit einem Bericht über die Situation des Niebüller Krankenhauses auf und vertrat den Standpunkt: „Die Klinik bleibt bestehen.“

Nach einem gemeinsamen Mittagessen blieben die Versammelten noch einige Stunden in geselliger Runde beisammen.



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