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Sozialverband erstreitet für Mitglieder 417 000 Euro

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Im kleinen Sitzungszimmer von Thamsen’s Gasthof war es eng. „Aber wir haben es gemütlich und kuschelig“, sagte Werner Block, der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbands Ockholm-Dagebüll auf dessen Jahresversammlung. 53 der aktuell 130 Mitglieder waren erschienen, um zu hören, was es neues auf Orts- und höherer Ebene im Sozialverband Deutschland gibt. Und darüber hatte Helga Behrendsen, Vorstandsmitglied des SoVD-Kreisverbands Nordfriesland, einiges zu berichten. Schwerpunkte der SoVD-Arbeit lägen nach wie vor in den Bereichen Pflegebedürftigkeit, Schwerbehinderung, Rente und Grundsicherung. Nach wie vor gut würden auch die Kreisgeschäftsstelle und Außenstellen Niebüll und Westerland besucht. 2014 seien es 3600 Rat Suchende in Husum gewesen – in Niebüll 225 und in Westerland 93. Hinzu kämen noch 800 Telefonate. Insgesamt habe der SoVD Nachzahlungen in Höhe von 417 000 Euro erstritten.

Ortsvorsitzender Werner Block relativierte die Erfolgszahlen. Einerseits seien steigende Mitgliederzahlen erfreulich, andererseits aber auch traurig, weil hinter ihnen Menschen stehen, die Hilfe brauchen. Daheim, berichtete er, habe der Ortsverband seine Aufgaben gemacht, Kontakt zu den Mitglieder gehalten, Geburtstagskinder und Kranke besucht und Veranstaltungen angeboten – unter anderem einen Ausflug zur Insel Föhr. Der nächste Jahresausflug führt auf die Hallig Südfall, zu dem schon jetzt Anmeldungen entgegen genommen werden. Schatzmeisterin Elke Richardsen, von der Versammlung wiedergewählt, trug den Kassenbericht vor, in dem die Einnahmen die Ausgaben von 2271 Euro nicht ganz deckten. Zwei Zahlen erregten Heiterkeit. Auf sein Sparguthaben wurden dem Ortsverband 3,24 Euro Zinsen gutgebracht, auf die er 81 Cent Körperschaftssteuer entrichten muss.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Sievert Krabbenhöft geehrt, für fünf Jahre im Vorstand Luise und Werber Block.  


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