Besucher wollen den Erhalt : Sozialer Treffpunkt „JiM’s Café“ geschlossen

<p> Ein Gästebuch voller Danksagungen, 251 Unterschriften und eine friedliche Demo: Besucher kämpfen für den Erhalt von „JiM’s Café“  in seiner jetzigen Form. </p>
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 Ein Gästebuch voller Danksagungen, 251 Unterschriften und eine friedliche Demo: Besucher kämpfen für den Erhalt von „JiM’s Café“  in seiner jetzigen Form.

„JiM’s Café“ in Niebüll, ein erfolgreicher, sozialer Treffpunkt für Alle und Einrichtung des Diakonischen Werkes, wird geschlossen.

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04. November 2015, 06:30 Uhr

„JiM’s Café“ soll geschlossen werden. Diese Nachricht brachte Besucher und Freunde dieses sozialen Treffpunkts (Ecke Lorenz-Jannsen-/Hauptstraße) auf die Barrikaden. Eine Gruppe von Gästen demonstrierte gegen die Schließung – friedlich und mit einem Transparent, das gleichermaßen Protest und Bedauern zum Ausdruck bringen soll. Zu den Besuchern des im Januar 2014 als „sozialer, suchtmittelfreier Treffpunkt mit gastronomischem Angebot“ eröffneten Cafés zählen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Einkommensschichten. Die Einrichtung erfreute sich zunehmender Beliebtheit, auch als Veranstaltungsort für Club- und Familientreffen. Teilnehmer der Demo wandten sich dagegen, dass das Café in einen „Zwei-Klassen-Treff“ umgewandelt werden solle – hier die finanziell Schwächeren, dort die „anderen“. Sie wollen, „dass es so bleibt, wie es ist“. 230 Unterschriften wurden bisher gesammelt. „Es trifft zu, dass wir eine Veränderung planen“, erklärte dazu Nicole Saballus, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Südtondern, auf Anfrage. Zielvorstellung sei die Umwandlung des Cafés in einen interkulturellen Treffpunkt mit dem neuen Namen „KiM’s Café“ (Kultur im Mittelpunkt). Das Amt Südtondern sei informiert. „Eine solche Einrichtung brauchen wir“, wies sie auf einen seit geraumer Zeit gehegten Plan hin, dessen Verwirklichung sich angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation auch anbiete. Dem Vernehmen nach soll „KiM’s Café“ schon am 1. Dezember eröffnet werden.

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