Sozialer Tag: Klassenzimmer bleiben leer

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20. Juni 2018, 16:11 Uhr

Am Montag, 25. Juni, bleiben nicht nur an der Niebüller Friedrich-Paulsen-Schule (FPS) viele Klassenzimmer für den guten Zweck leer. Etwa 400 FPS-Schüler der fünften, sechsten und siebten Klasse beteiligen sich am Sozialen Tag der Jugendorganisation Schüler Helfen Leben. An diesem deutschlandweiten Aktionstag arbeiten sie in einem lokalen Betrieb oder in ihren Familien und spenden den erarbeiteten Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien. Deutschlandweit sind über 70 000 Schüler im Einsatz, um Gleichaltrigen mit Spenden zu helfen.

Viele Ministerpräsidenten sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel übernehmen die Schirmherrschaft. Zu der Aktion sagt Merkel: „Um das Geld aufzubringen, machen sich deutschlandweit Schüler im wahrsten Sinne des Wortes an die Arbeit. Mit dem Lohn, den sie spenden, lässt sich Jahr für Jahr viel Gutes bewirken. Daher ist und bleibt diese Initiative eine großartige Idee, die viel Lob und Anerkennung verdient.“

Welche Projekte mit den Geldern des Sozialen Tages unterstützt werden, haben im Mai über 200 delegierte Schüler bei Projektauswahl-Treffen in Berlin entschieden. Mit den Einnahmen werden in diesem Jahr ein Gemeindezentrum mit abwechslungsreichen Bildungs- und Freizeitaktivitäten in Amman (Jordanien) und ein Jugendprojekt für gleichberechtigtes Leben und sexuelle Selbstbestimmung in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) unterstützt.


Weitere Informationen zum Sozialen Tag unter www.sozialertag.de und zu den Projekten unter www.projekte.sozialertag.de



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