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Sofagespräch in Dagebüll drehte sich um die B5

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Wie geht es weiter mit der B5? Dieser verkehrspolitischen Frage widmeten sich Politiker und Experten im Rahmen der Dagebüller Sofagespräche im Nordsee-Hotel. Neben dem Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing (CDU), dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Kai Vogel, Stefan Sievers von der IHK Flensburg und dem Verein Infrastruktur Vestkysten/Westküste diskutierte auch der Geschäftsführer des Niebüller HGV Holger Jessen über das Dauerthema.

Zu Beginn der Veranstaltung in familiärer Atmosphäre – nur etwa zehn Zuhörer waren der Einladung von Veranstalter Niels Arndt gefolgt – verdeutlichte Dagebülls Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen die touristische Notwendigkeit einer besseren Verkehrsanbindung: „Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Gäste uns problemlos erreichen.“ Auch Reiseveranstalter Klaus Schmidt warb für eine schnelle Ertüchtigung der Bundesstraße: „Es gibt in Europa wohl keine Ferienregion ähnlicher Größe, die schlechter angebunden ist.“ Ingbert Liebing zeichnete daraufhin die Geschichte des B5-Stillstandes nach: „Wenn die Planung unter Bernd Rohwer (ehemaliger SH-Wirtschaftsminister, SPD) aufgegangen wäre, dann wäre die ausgebaute B5 heute schon für die Generalüberholung fällig. Aber es ist nichts passiert.“ Er werde sich unabhängig von den vielen Rückschlägen auch weiterhin für das Projekt einsetzen, so Liebing. Auch Kai Vogel sprach sich für einen Ausbau der Bundesstraße aus: „Der Schlüssel zu dem Projekt ist das Planungsrecht – daran müssen wir mit Hochdruck arbeiten. Die Planstellen sind da.“ Holger Jessen setzte seine Erwartungen an eine bessere Verkehrsanbindung dagegen bewusst hoch an: „Wir müssen eine Autobahn fordern, um eine Ertüchtigung zu bekommen.“

Anschließend entspann sich eine rege Diskussion, die sich auch auf Themen wie Breitbandversorgung oder die Kommunalreform ausweitete.  

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erstellt am 16.Mär.2015 | 12:36 Uhr

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