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Nordfriesland Tageblatt

19. November 2017 | 06:13 Uhr

Bericht vom TÜV : So fit sind Südtonderns Autos

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Tüv Nord veröffentlicht, wie erfolgreich die Wagen in der Region durch die Hauptuntersuchung gekommen sind.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2017 | 13:33 Uhr

Südtondern | Mehr als 75 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der Tüv-Station in Niebüll die Hauptuntersuchung absolviert haben, bekamen sofort eine neue Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Bericht hervor. Bei mehr als 62 Prozent fanden sich sogar gar keine Mängel am Wagen. Aber: 24,1 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel. Absolut verkehrsunsicher waren vier Autos.

Und noch zwei Zahlen: Der durchschnittliche Pkw, der an der Niebüller Tüv-Station geprüft wurde, war 10,5 Jahre alt und hatte mehr als 134 000 Kilometer auf dem Tacho. Tüv Nord-weit hat sich die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln schon zum vierten Mal hintereinander verringert – ein dauerhaft positiver Trend.

Torben Bendsen, der Leiter der Niebüller Tüv-Station, sagt: „Wir freuen uns über diese Entwicklung der Mängelquoten.“ Unter anderem kümmerten sich die Autofahrer in Zeiten guter Wirtschaftslage mehr um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge und nähmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr. „Besonders freuen würde es uns aber auch, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel wird.“ Dass die Beleuchtungsanlage nämlich mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik wieder weit vorne. Und das, obwohl die Kontrolle der Beleuchtungsanlage und deren Reparatur in der Regel relativ einfach zu bewerkstelligen ist.

Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen „Licht, Elektrik“, „Umweltbelastung“, „Achsen, Räder, Reifen“ und „Bremse“. Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist die Zahl derjenigen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen.

Die aktuellen TÜV-Nord-Zahlen zeigen: Bei der ersten HU im Alter von drei Jahren finden sich bei 5,8 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es schon 11,1 Prozent und so geht es weiter bis zu den Elfjährigen, von denen 30,1 Prozent zur Reparatur in die Werkstatt müssen.

Wichtig: Wer noch mit einer rosafarbenen Plakette für 2017 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin bei seinem TÜV geben lassen. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel ändert sich die Farbe der ‚fälligen‘ Plaketten von Rosa auf Grün und so ist zum Beispiel für Ordnungshüter schon farblich erkennbar, dass der TÜV-Termin überzogen wurde. Dann ist nach mehr als zwei Monaten ein Verwarnungsgeld fällig und ab dem achten Monat kommt noch ein Punkt in Flensburg hinzu.

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