Senioren-Union Niebüll unter neuem Vorsitz

Neuer Vorsitzender ist Peter Meseritzer (rechts), der Klaus Ehlers ablöst. Inge Peters leitete die Wahl.
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Neuer Vorsitzender ist Peter Meseritzer (rechts), der Klaus Ehlers ablöst. Inge Peters leitete die Wahl.

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30. März 2017, 11:33 Uhr

Wechsel im Vorsitz der Senioren-Union Niebüll: Nach siebenjähriger Amtszeit stellte sich Klaus Ehlers nicht mehr zur Wahl. Die Jahresversammlung wählte Peter Meseritzer mehrheitlich zu seinem Nachfolger und bestätigte Schriftführer Albrecht Droste durch Wiederwahl. Nach Heie Schilling, Inge Peters und Klaus Ehlers ist der „Neue“ die Nummer vier als Vorsitzender des 1998 gegründeten Ortsverbandes, der mit heute 194 Mitgliedern nach Leck der zweitgrößte Ortsverband in Nordfriesland ist.

Dessen Vorsitzender Jürgen Feddersen (Pellworm) übermittelte den Niebüller Senioren Grüße vom Kreisverband und von den Gästen aus Leck – und nutzte die Gelegenheit, kritische Töne aus Berlin anklingen zu lassen. Dort mache man sich zwar ernste Sorgen um die Zukunft Europas, setze aber weiterhin auf eine starke Kanzlerin. Der ihr oft versagten Anerkennung stünden allerdings auch Zweifel an ihrem mit einem hundertprozentigen Votum gewählten Gegenkandidaten gegenüber. Dem Niebüller Ortsverband attestierte Feddersen „eine tolle Arbeit“ und ihrem scheidenden Vorsitzenden einen guten Job.

Unter dem weiterhin geltenden Motto „gemeinsam statt einsam“ hatte die Senioren-Union Niebüll wieder eine Menge vor. Gemeinsame Unternehmungen seien, wie der Vorsitzende betonte, nicht nur der Unterhaltung gewidmet gewesen, sondern auch dazu, von der Mutterpartei CDU und in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Dazu las der Vorsitzende aus eine langen Liste vor, die vom nordfriesischen Wattenmeer bis zu Dresdener Semper-Oper, von der „Bühne“ in der Stadthalle bis zum Rostocker Weihnachtsmarkt und vom Fahretofter Museumspark bis zum Winterhuder Fährhaus und weiteren Stationen in Hamburg reichte.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Der Vorstand des Ortsverbandes hat sich bemüht, den Mitgliedern eine Menge zu bieten. So oder so ähnlich soll es in diesem Jahr weitergehen. Top-Unternehmung soll eine Fahrt zur Elbphilharmonie sein, die längst ausgebucht ist. nd dann soll es auch noch für vier Tage ins Erzgebirge gehen.

Es gab auch die notwendigen Regularien. Hanni Jochimsen erstattete den Kassenbericht. Gerd Kröger und Albrecht Droste kümmerten sich für den erkrankten Helmut Bock und dem Seniorenbrief. Der Vorstand bat die Mitglieder um Vorschläge zur Programmgestaltung. Für die Landesdelegiertenversammlung wurden zehn Mitglieder nominiert. Albrecht Droste erinnerte zum Abschluss mit einem Lichtbildervortrag an die Unternehmungen der vergangenen Jahre.

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