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Nordfriesland Tageblatt

19. Oktober 2017 | 04:36 Uhr

Senioren-Union blickt auf die AfD

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die jüngsten Wahlergebnisse geben auch in Niebüll zu denken

von
erstellt am 17.Mär.2016 | 10:57 Uhr

„Wir werden uns wohl oder übel mit der AfD auseinander setzen müssen.“ Das erklärte CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsmitglied Astrid Damerow auf der Jahreshauptversammlung der Senioren-Union im Niebüller Friesdenhof unter dem Vorsitz von Klaus Ehlers. Sie nahm zu dem nach ihren Worten desaströsen Ergebnis der drei Landtagswahlen kurz Stellung und erklärte, man müsse jetzt nach den Gründen für deren Erfolge suchen und danach, „was das für ’ne Partei ist“. Auch übte sie Kritik am derzeitigen Zustand der Union. Im Hinblick auf die nächsten Landtagswahl meinte sie, dass „man einen zerstrittenen Haufen nicht wählt“.

Ein Blick der Kreisvorsitzenden galt auch dem Thema Klinikum. Sie meinte, „dass uns das BDO-Gutachten einiges an die Hand gibt“. Dazu zähle jetzt, Alternativen zu prüfen. Die Fraktionen im Kreistag stecken bereits die Köpfe zusammen. „Es ist noch nichts entschieden. Niebüll kann man nicht schließen“, meinte der Pellwormer Jürgen Feddersen, zusammen mit einer starken Abordnung aus Leck und dem CDU-Ortsvorsitzenden Andreas Kusserow Gast der Niebüller Seniorenunion.

Vorsitzender Klaus Ehlers erstattete den Jahresbericht. Demnach ist der Ortsverband Niebüll mit seinen 176 Mitgliedern nach Leck der zweitstärkste Ortsverband in Nordfriesland. Ehlers bedauerte, dass es zu wenig Nachwuchs gebe. Die Mitglieder seien im Durchschnitt 77 Jahre alt – und 70 von ihnen über 80.

2015 fanden im Ortsverband 15 Veranstaltungen statt, an denen 700 Mitglieder und Gäste teilnahmen. Für dieses Jahr ist eine Reise nach Dresden mit einem Besuch der Semper-Oper geplant.

Inge Peters (2. Vorsitzende) und Johannes Jochimsen (Schatzmeister) wurden wiedergewählt.

Der Vorsitzende, Klaus Ehlers, stellte fest, dass sich der Kontakt der Seniorenunion zum CDU-Ortsverband verbessert habe. Jetzt wünschen sich die Senioren auch bessere Kontakte zur Jungen Union.

Die Versammlung endete mit einer virtuellen Reise . Den Reiseführer gab der Niebüller Stadthumorist Detlef Petersen.

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