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Senioren klagen über Trend zur Konzentration auf Husum

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Scharfe Kritik an den Husumer Plänen, die Klinik Niebüll auf den Status eines Bettenhauses zu reduzieren, kam auch aus dem Seniorenbeirat der Stadt Niebüll. „Auch wir haben längst erkannt, dass der Trend ,Alles nach Husum‘ immer deutlicher wird“, hieß es in der 9. Sitzung des Beirats unter dem Vorsitz von Ernst-Uwe Hansen.

Bürgervorsteher Uwe Christiansen listete auf, was der Klinik Niebüll entzogen und nach Husum verlagert wurde, sodass sie letztendlich ihrer Aufgabe als ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung für einen weiten Einzugsbereich, in dem das südliche Grenzland Dänemarks inbegriffen ist, nicht mehr gerecht werden könne. Auch ganz allgemein wurde im Beirat beklagt, dass sich der Landrat nur für Husum stark mache.

Und wo man schon mal dabei war, klagte man auch ganz grundsätzlich: In jüngster Vergangenheit habe sich gezeigt, wie schnell Projekte anderswo verwirklicht werden – „nur nicht hier bei uns“.

Werde der Standort Niebüll aufgegeben, zöge es 90 von 100 Patienten eher nach Flensburg als nach Husum, hieß es im Seniorenbeirat. Man sei jetzt auf das Ergebnis der „Nachuntersuchung“ des bisher vorliegenden, „offenbar fehlerhaften“ Gutachtens gespannt. Das Ergebnis solle es in der kommenden Woche geben. Der Beiratsvorsitzende verwies auf die immer noch laufende Bürgerinitiative gegen die Pläne des Kreises. Allein schon die Unterschriftenaktion habe gezeigt: Südtondern steht zusammen.


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erstellt am 16.Feb.2016 | 11:13 Uhr

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