Schwankende Perspektiven: Kunstverein zeigt Werke von Sabine Beyerle

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10. Oktober 2014, 14:39 Uhr

„Fliegende Bauten“ ist der Titel der neuen Ausstellung des Kunstvereins Niebüll im Richard- Haizmann-Museum. Vom 1. bis zum 30. November zeigt der Kunstverein Malerei von Sabine Beyerle. Bei der Betrachtung ihrer Bilder kann der Zuschauer leicht von einem Schwindelgefühl befallen werden: Schwankende und kippende Perspektiven geben das Gefühl, nicht ganz auf festem Boden zu stehen.

Die 1975 in der Nähe von Stuttgart geborene Künstlerin war eine fleißige Schülerin mit hohem Anspruch an sich selbst. Kunst begeisterte sie bereits als Heranwachsende. Im Hause ihrer besten Freundin, deren Vater Kunstlehrer war, entdeckte sie ihr Kunstinteresse. Von 1996 bis 2003 studierte sie Bildende Kunst und Anglistik in Berlin und beendete das Studium mit einem Meisterschülerabschluss.

Seit 2004 lebt und arbeitet die Mutter zweier Söhne als freischaffende Künstlerin in Berlin. Neben der Malerei arbeitet sie in Theaterprojekten z. B. für die Neuköllner Oper und dem Staatsschauspiel Dresden.

Ihre Malerei mit intensiven Farben wirkt, als würden die glatten Oberflächen der Subjekte, seien es nun Räume oder Landschaften, aufgebrochen und als schieben sich die einzelnen Stücke ineinander. So entstehen ausgesprochen dynamische Räume, die den Reiz des anderen, die Schönheit der Unvollkommenheit und eine exotische Atmosphäre entstehen lassen.

Ideen zu den Bildern sammelt Sabine Beyerle auf Reisen durch Europa, Afrika und Brasilien. So werden die dargestellten Räume nicht nur zu sehr bewegten Räumen, die sich scheinbar der Kontrolle entziehen, sondern auch zu Räumen der Erinnerung.

Die Vernissage findet am Freitag, 31. Oktober, im Richard Haizmann-Museum , 20 Uhr, statt. Die Künstlerin ist anwesend. Es spricht Uwe Haupenthal.

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