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Schulverband Südtondern-Nord verlängert Öffnungszeiten der Ganztagsschule

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2016 | 11:11 Uhr

Die freie Schulwahl sei ja schön und gut. „Nur: Wie kommen die Kinder an den Schulstandort ihrer Wahl?“, fragte Neukirchens Bürgermeister Peter Ewaldsen in der 9. Sitzung des Schulverbandes Südtondern-Nord seinen Bürgermeisterkollegen Friedhelm Bahnsen, der den Schulverband leitet.

Im konkreten Fall geht es um Niebüller Schüler, deren Eltern die Gemeinschaftsschule Neukirchen der Gemeinschaftsschule Niebüll vorziehen. Es sollte nach den Worten Ewaldsens möglich sein, dass die Kinder zum Schulstandort hin und wieder nach Hause kommen. Dass es für sie keine Schülerbeförderung gibt, sei eine Ungleichheit, die nicht sein dürfe. Darauf Vorsitzender Bahnsen: „Amt und Gemeinden dürfen nicht helfen.“ Womit die Frage unbeantwortet blieb – wie auch die Frage, wie Schüler der DaZ-Klassen hin und zurück kommen (DaZ = Deutsch als Zweitsprache).

Die beiden Schulleiterinnen erstatteten dem Verband ihre üblichen Berichte. Petra Christiansen (Emil-Nolde-Schule, Grund- und Gemeinschaftsschule Neukirchen) teilte mit, dass ihre Grundschule das neue Schuljahr mit 118 Kindern in sechs Klassen beginnt – und die Sekundarstufe (Klassen 5 bis 10) mit 233 Schülern in 12 Klassen.


Schnuppertag in der Schule


Ferner berichtete sie, dass die Schulassistenz zufriedenstellend läuft, dass wegen etlicher werdender Mütter Elternzeitvertretungen erforderlich werden, dass für 52 Grundschüler ein Schnuppertag stattfand und eine Reihe von Präventionsangeboten vorgesehen war. Eine Umweltaktion stand ebenso auf dem Programm wie eine Berufsorientierung und das Thema Flüchtlinge und Klassenfahrten. Dänische Studenten lernten eine deutsche Schule am Beispiel der Nolde-Schule kennen, und bei den Vergleichsarbeiten lag die Emil-Nolde-Schule landesweit deutlich über dem Durchschnitt.

Meike Kosbü-Hermann (Grundschule Süderlügum) sieht in der Schulassistenz eine gute Einrichtung. Gemeinsam mit den Eltern wurde ein Schulwegplan erarbeitet, der für einen sicheren Schulweg sorgen soll. Im Thema DaZ arbeiten Schule, Kindergarten und Gemeinde eng zusammen. Groß geschrieben wird die Streitschlichtung. Zum zweiten Mal erfolgreich war die GS Süderlügum im Wettbewerb „Kultur macht Schule“. Und beim Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ steht die Schule im Finale. Weiteres aus dem aktuellen Schulleben sei im Internet aus der Homepage der Schule zu entnehmen, erklärte sie.

Elternwünschen aus dem Kreis der Coolen Schule e.V. folgend, beschloss der Schulverband, die Öffnungszeiten der Offenen Ganztagsschule (OGS) und Ferienbetreuung zu verlängern – die OGS über 15 Uhr hinaus bis 17 Uhr, in den Oster- und Herbstferien je eine und in den Sommerferien zwei Wochen an jeweils fünf Tagen von 7 bis 14 Uhr. Für die Eltern erhöht sich der OGS-Beitrag von 3,50 Euro auf 5 Euro pro Tag. Die Ferienbetreuung kostet die Eltern 30 Euro pro Woche.

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