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Verbandsarbeit : Schulverband geht künftige Aufgaben zuversichtlich an

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

In der konstituierenden Sitzung wurde Dirk Enewaldsen an der Spitze des Gremiums bestätigt. Ihm zur Seite stehen Jörg Kruse und Carsten-Peter Thomsen.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 11:14 Uhr

„Ich bin zuversichtlich, dass die Verbandsarbeit auch in Zukunft so einvernehmlich ablaufen wird wie bisher. Ich werde jedenfalls alles dafür tun“, versprach Dirk Enewaldsen (Tinningstedt) nach seiner Wiederwahl zum Vorsteher des Schulverbandes Karrharde. Ihm zur Seite stehen Jörg Kruse (Leck) und Carsten-Peter Thomsen (Enge-Sande) als seine Stellvertreter.

Die konstituierende Sitzung nahm zunächst Rüdiger Brümmer (Ladelund) als Ältester von insgesamt 16 Mitgliedern in die Hände und übergab die Leitung rasch an den neuen, alten Vorsteher. Zügig leitete Dirk Enewaldsen die nachfolgenden Wahlen, Ernennungen, Vereidigungen, Verpflichtungen und Amtseinführungen. Das Ergebnis: Den Hauptausschuss leitet Dirk Enewaldsen, stellvertretender Vorsteher ist wieder Jörg Kruse. Weiterhin gehören zum Gremium Annemarie Carstensen, Sabine Detert (beide Leck), Carsten-Peter Thomsen und Rüdiger Brümmer.

Als der Schulverband vor vier Jahren gegründet wurde, lagen große Aufgaben vor den Mitgliedern. „Zwei Schulen mussten zusammenwachsen, es musste angebaut und renoviert und viele andere Änderungen umgesetzt werden“, erinnerte Dirk Enewaldsen. Man werde auch künftig große Aufgaben und Änderungen zu bewältigen haben – ob es nun eventuell sinkende Schülerzahlen seien oder die Sanierung des ehemaligen Hauptschulgebäudes. „Das Geld in den Gemeinden ist knapp, aber was wir heute in unsere Kinder investieren, bekommen wir später doppelt und dreifach zurück“, betonte der Vorsteher.

Gleich von zwei Sorgenkindern berichtete der Rektor der Gemeinschaftsschule an der Lecker Au, Holger Karde: Die Fassade des ehemaligen Hauptschulgebäudes bedarf der Verbesserung, und es muss etwas für das Raumklima in den oberen Klassen getan werden. „Die Hitze ist zum Teil unerträglich. Da muss was passieren“, meinte Karde. Ansonsten wertete er die Voraussetzungen an der Schule durch die Umgestaltung als sehr gut. „Die Gemeinschaftsschule ist auf einem guten Weg und hat ihre Position in der Schullandschaft gefunden“, hieß es in seinem Bericht, in dem er einige Punkte hervorhob: Gerade wurden 80 Schüler in die fünfte Klassen aufgenommen, im Vorjahr waren es 105 und davor 90 Schüler. Die Gesamtschülerzahl ist mit 610 (625 in 2012) nicht so stark gesunken. Das liegt an Rückläufern vom Gymnasium und Wechseln von anderen Schulen.

Die seinerzeit geführten Diskussionen über die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe können ad acta gelegt werden: Die Landesregierung beabsichtigt, dass jede Gemeinschaftsschule einer Kooperationsschule mit Oberstufe zugeordnet wird. „Für unsere Schule würde dies das Berufliche Gymnasium Niebüll sein“, erklärte Holger Karde. Es gebe jedoch die Bestrebung, auf Kreisebene eine Abmachung zu treffen, dass alle Gymnasien bereit sind, im Rahmen ihrer Kapazitäten solche Schüler aufzunehmen. „Dies wäre ein großer Fortschritt, denn dadurch wäre das Angebot an Profilen sehr vergrößert und gegenüber einer eigenen Oberstufe von Vorteil.“

Amtsdirektor Otto Wilke lehnte sich beruhigt zurück angesichts der überwiegend positiven Äußerungen: „Alles ist wunderbar. Es werden Wege gefunden werden für weitere Sanierungen. Ich bin guter Dinge.“

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