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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 03:27 Uhr

Finanzen : Schüler entwickeln Börsenspiel

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

„Tradity“ führt Interessierte deutschlandweit über ein soziales Netzwerk an die Welt der Finanzen heran. Entwickelt wurde es von vier Oberstufenschülern der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 05:30 Uhr

Für viele Menschen sind Begriffe wie Wirtschaft und Börse eine Welt im Verborgenen. Daher haben sich vier Oberstufenschüler der Friedrich-Paulsen-Schule zusammengetan, um den Vorhang vor dieser vermeintlich geheimnisvollen Welt zu lüften. Gemeinsam haben sie das Börsenspiel „Tradity“ entwickelt – das erste sogenannte Social-Trading-Börsenspiel für Schüler und Studenten deutschlandweit. Ziel ihres Projektes ist es, Altersgenossen Einblicke in das Wirtschaftsgeschehen zu gewähren. Mit Beginn der offenen Testphase stellten nun die Schüler Lukas Mayer, Moritz Funk, Ba Khai Tran und Noah Leonavicius vor, wie das gehen soll.

Tradity ist ein Spiel, das einerseits Spaß machen soll, andererseits aber realitätsnah in die Welt der Börsianer einführt. Gestartet ist es am 23. September. Die vier „Börsianer“ der FPS melden bereits eine Reihe von Teilnehmern am Spiel, das online übers Internet läuft. Mitspieler werden „Leader“ oder „Follower“ genannt. Denn anders als bei herkömmlichen Börsenspielen eröffnet die interaktive Komponente von Tradity die Möglichkeit, anderen Teilnehmern zu folgen und damit Entscheidungen und Anlagestrategien von erfahreneren Anlegern in Echtzeit nachzuvollziehen. Dabei gilt: Je mehr „Follower“ jemand im Social-Trading hat, desto wertvoller scheinen seine Tipps und Empfehlungen zu sein.

Am 21. Oktober beginnt eine Wettbewerbsphase, für die wöchentliche Follower-Preise ausgelobt werden. Nach Ende dieser Phase (am 13. Dezember) werden Hauptpreise vergeben.

Das wohl Wichtigste an diesem Börsenspiel ist der Lerneffekt. Bundesweit wird ein Fernunterricht in der „schule.tradity.de“ angeboten, in der unter anderem erklärt wird, was Börse ist oder wie Kursschwankungen geschehen. Das interaktive Gemeinschaftsspiel ermögliche Einsteigern die Chance, erste Erfahrungen mit Anlagemöglichkeiten zu machen. Ziel sei es aber auch, Schülern die Möglichkeit zu geben, theoretische Grundlagen aus dem Unterricht auf freiwilliger Basis auszuprobieren und anzuwenden. Aber keine Sorge: Generell wird nur mit virtuellem Geld gespielt.

Das Projekt wird von der VR-Bank Niebüll, einem Kooperationspartner der FPS unterstützt. Sie hat dieses erste Börsenspiel seiner Art im Entwicklungsstadium auch getestet. Kontaktpartner zur VR-Bank ist unter anderem der angehende Bankkaufmann Thore Daub.

 

 

 

 

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