Vorlesewettbewerb : „Schölers leest platt“

Heidi Freichel (Leiterin der Plattdeutsch-AG) mit den Teilnehmern des Wettbewerbs.
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Heidi Freichel (Leiterin der Plattdeutsch-AG) mit den Teilnehmern des Wettbewerbs.

Jungern und Mädchen aus der Grundschule an der Linde nehmen an landesweitem Vorlesewettbewerb auf Plattdeutsch teil.

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26. Januar 2018, 03:35 Uhr

Leck | „Wies uns, wo fein du vörlesen kannst“, fordert der landesweite Wettbewerb „Schölers leest platt“ auf. In der Grundschule an der Linde trauten sich fünf Mädchen und Jungen aus der Plattdeutsch-AG, das Buch in die Hand zu nehmen. Lucy Zoschke wurde Schulsiegerin.

Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund initiiert den Vorlesewettbewerb seit Jahrzehnten in einem Turnus von zwei Jahren. Die Schirmherrschaft liegt in den Händen von der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien. Zum wievielten Mal die Grundschule an der Linde daran teilnimmt, kann nur geschätzt werden. „Seit 1994 haben wir ununterbrochen diesen Wettbewerb auf unserem Stundenplan gehabt“, weiß Heidi Freichel als Leiterin der Plattdeutsch-AG. Das diesjährige Motto „Ik bün dorbi“ ist für die Schüler in Leck also längst Programm. Wenn auch mehr Schüler die Plattdeutsch-AG „gebucht“ haben, so wollten sich nur sieben Viertklässler dem freiwilligen Wettstreit stellen.

Aus zehn vorgeschlagenen Geschichten durften sie sich eine heraussuchen, übten fleißig und traten mit Lampenfieber vor das Jury-Trio Heidi Freichel, Margot Kuchta und Telse Voss-Nielsen. Mit seinem sicheren Vorlesen über „De grote Unkel Max“ konnte Jucy Zorschke punkten, Platz zwei und drei gingen an Alyssa Carsensen und Erik Tifonov. „Ihr habt das alle fein gemacht, die guten Leistungen lagen so dicht beieinander, dass alle anderen vierte Sieger wurden“, lobte die Plattdeutsch-Lehrerin ihre Schützlinge. Die Schulsiegerin wird im Frühjahr die Schule beim Regionalentscheid vertreten.


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