zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 23:13 Uhr

Schnappschüsse und Fingerfood

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Jahreshauptversammlung begehen die Ladelunder Landfrauen mit einem geselligen Rückblick auf das vergangene Jahr

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2017 | 12:08 Uhr

Nach dem Prinzip „Neues erfahren, Altes bewahren“ hatte der Landfrauenverein Ladelund sein Programm des Jahres 2016 gestaltet. Darauf wies die Vorsitzende, Christel Hintz, die knapp 50 Landfrauen hin, als sie diese im Kirchspielkrug zu ihrer Jahresversammlung willkommen hieß.

Einer schon langjährigen Tradition folgend übergab Christel Hintz den Inhalt des Sparschweines, das im vergangenen Jahr bei allen 22 Veranstaltungen der „fleißigen Bienen“ auf dem Tisch gestanden hatte und von den insgesamt 681 Gästen gefüttert worden war, je zur Hälfte an zwei soziale Einrichtungen. Diesmal durften sich die Waldspielgruppe Westre, vertreten durch Katja Andresen und Manuela Hansen, und die vom DRK-Ortsverein Ladelund betreute Seniorengruppe „Essen in Gemeinschaft“ über je eine Spende in Höhe von 100 Euro freuen. Über die Aktivitäten der Freiluftspielgruppe, die eine naturnahe Erziehung praktiziert, berichtete Manuela Hansen. Über die geselligen Zusammenkünfte der einmal monatlich gemeinsam Speisenden sprach Elke Petersen. Letztere löst sich beim Kochen stets mit Doris Andresen ab. Beide Empfängerinnen der „Finanzspritzen“ nahmen diese mit sichtlicher Freude und Dankesworten entgegen.


Ein Jahr voller Fröhlichkeit, Kondition und Kulturellem


Anschließend berichtete Christel Hintz über die Landfrauenarbeit des Jahres 2016, wie sie auf den Ebenen der Bundesrepublik Deutschland und des Kreises Nordfriesland stattgefunden hatte. Sie selbst hatte am Deutschen Landfrauentag in Erfurt teilgenommen und es – wie sie sagte – genossen, mit so vielen Frauen zusammen zu sein, die alle die gleichen Interessen vertraten. Bei den Literaturtagen in Leck war es um die Autorin Anna Segers gegangen. Im Jahresrückblick des eigenen Ortsvereins, den Silke Unglaube-Sporn verlas, kamen rund 22 eigene Veranstaltungen – Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Kinobesuche, Märkte, Fortbildungskurse und Ausflüge – ausführlich zur Sprache, wobei sie zugleich durch Fotoschnappschüsse illustriert wurden. Diese spiegelten, „ein Jahr voller Fröhlichkeit, Kondition und Kulturellem“ eindrucksvoll wider. Die Aktivitäten waren von insgesamt 681 (im Durchschnitt somit rund 30) Personen wahrgenommen worden. „Das, denke ich, kann sich durchaus sehen lassen“, so die Vorsitzenden, die kurz darauf das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Sophia Holländer (Karlum) mit guten Wünschen verabschiedete.

Alle Helferinnen ehrte sie mit je einem Blumenstrauß. Die nachfolgenden Wahlen ergaben, dass Susan Carlsen und Annelene Nissen als Beisitzerinnen in ihren Ämtern bestätigt sind. Der Posten der Schriftführerin fiel an Dorothea Langguth-Jysch, der der Medienbeauftragten an Doris Kull, während Elba Unglaube und Sonja Groth mit den Aufgaben der Kassenprüferinnen betraut wurden. Zwei Landfrauen, die hohe Geburtstage erlebt hatten, durften je einen Blumenstrauß entgegennehmen: Annegreth Sporn (80) und Magdalene Friedrichsen (94). Wie sie bekanntgab, wies der von ihr geleitete Verein am Jahresende 191 Mitglieder auf, nachdem vier verstorben, eins verzogen, aber auch vier Damen sich neu angemeldet hatten: Michaela Deckmann, Christel Hain, Dr. Ilse Kjer und Karin Roß. Einer Schweigeminute zu Ehren der Verstorbenen stellte die Vorsitzende ein Zitat von Gertrud Kolmar voran: „Wenn ich tot bin, bin ich nicht mehr bei euch, aber in euren Herzen für immer verwurzelt.“


Mit Bewegung und guter Ernährung in jedem Alter fit sein


Ein leckerer gemeinsamer Imbiss in Form eines „Finger-Food Büfetts“ leitete über zum abschließenden Vortrag der Heilpraktikerin Stephanie Jendrziak aus Hattersbüllhallig, die über das Thema „In jedem Alter fit sein“ referierte. Sie vertrat den Standpunkt, die Heilung einer Krankheit sei nur in der Gesamtbetrachtung von Körper, Geist und Seele möglich. Um helfen zu können, müssten vorab die Ursachen für die Beschwerden und Symptome geklärt werden. Hilfreich sei, Stress zu vermeiden, sich viel zu bewegen und ausgewogen zu ernähren. Auch sprach sie spezielle Methoden der Naturheilkunde an, die „ein weites Feld“ darstelle. Am Ende einer lebhaften Aussprache wurde die Referentin mit Dank und einem Präsent verabschiedet.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen