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Scheunenbrand in Sprakebüll: Viertes Unglück in Folge

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 10.Apr.2015 | 13:36 Uhr

Wie ein Trümmerhaufen sah es gestern nach dem Brand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Sprakebüll aus. Am Donnerstagabend hatte ein Feuer eine etwa 600 Quadratmeter große Halle, in der Rund- und Big-Ballen sowie ein Schlepper untergebracht waren, vernichtet (wir berichteten). Nun stiegen letzte kleine Rauchfahnen in die Luft. Der Schaden wird auf mehrere 100  000 Euro geschätzt. Kurz vor 20 Uhr wurde am Donnerstag die Feuerwehr alarmiert: Es brannte lichterloh auf dem Hof von Manfred Trinkies im Swiensbecker Weg. Riesige Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen. Gleich fünf Wehren rückten an, um den Brand zu löschen. Den 110 Einsatzkräften gelang es, das direkt angrenzende Gebäude mit Werkstatt, Büro und Aufenthaltsraum zu retten. Nach acht Stunden konnten die meisten Feuerwehrleute abrücken, die Brandwache ging weiter. Einsatzleiter Marcus Wagner (Wehrführer aus Achtrup): „Wir hatten eine gute Mannstärke und ausreichend Material. Es klappte alles zügig.“ Wie zu erfahren war, befindet sich Manfred Trinkies, der Ackerbau für Biogasanlagen sowie Brennholzhandel betreibt, im Urlaub. „Bei dieser Nachricht ist er aus allen Wolken gefallen“, sagte sein Sohn Jens Trinkies. Schon vor gut einem Jahr sei ein Reifenstapel neben einer Siloplatte abgebrannt, erzählte er. Als Ursache wurde damals Brandstiftung festgestellt. Doch damit nicht genug: Im selben Jahr waren Einbrecher zweimal in den Betrieb eingedrungen und hatten die Werkstatt leer geräumt. Als Täter wurde eine polnische Gang ermittelt. Die Ermittlungen zu diesem Brand hat die Kriminalpolizei Husum aufgenommen, denn die Ursache für das Feuer ist noch ungeklärt.

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