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Nordfriesland Tageblatt

22. September 2017 | 03:04 Uhr

Rückläufige Zahl der Kindergartenkinder

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 04.Jun.2015 | 12:35 Uhr

Wenn an einer Schule für Kopien ein Kostenbeitrag erhoben wird, die ansonsten kostenlos abgegebene Schulbücher ersetzen sollen, ist das nach dem Schulgesetz nicht zulässig. Das nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, von der Stadt zu fordern, sie möge die Kopierkosten für die in ihrer Trägerschaft stehenden Schulen übernehmen. Die Stadtvertretung verwies den Antrag an den Zuständigen Fachausschuss. Doch der Ausschuss für Schule, Kultur und Soziales unter dem Vorsitz von Bernd Neumann kam in seiner jüngsten Sitzung noch zu keiner Empfehlung. Diese werde erst ausgesprochen, wenn ein von den beiden Schulen, der Alwin-Lensch- und der Gemeinschaftsschule (GemS), formulierter Vorschlag, wie Elternbeiträge reduziert werden können, vorliegt.

Für die Offene Ganztagsschule (OGS) an der Alwin-Lensch-Schule (ALS) soll die Stadtvertretung in ihrer Sitzung am 18. Juni eine Benutzungs- und Gebührensatzung erlassen. Die Stadt betreibt die OGS als öffentliche Einrichtung, zu deren Angeboten sich Schüler freiwillig verbindlich anmelden können. Kosten für die Teilnahme ergeben sich aus der Gebührensatzung. Kosten für die Teilnahme am Sprachheilunterricht übernimmt die Stadt. Der Ausschuss stimmte der Empfehlung an die Stadtvertretung zu.

Aus der Arbeitsgemeinschaft Kirche/Stadt wurde gemeldet, dass die Zahl der Kinder in den Kindergärten rückläufig ist. Bestanden bisher Wartelisten, werden zulässige Gruppenstärken „gerade eben“ oder mit 16, 17 Kindern auch nicht ganz erreicht. Im Kindergarten Peersweg wurde schon überlegt, eine Gruppe eventuell zu schließen.

Ziele, die die Stadt unter Einbeziehung der Bürger weiterbringen können, standen im Fokus des „Arbeitskreises Niebüll 2020“. Der Ausschuss sammelte und bündelte, was zusammen kam, und wird das Ergebnis dem Hauptausschuss als Empfehlung zuleiten. Dieser Ausschuss als Koordinator soll die Empfehlungen sortieren und sie an die zuständigen Fachausschüsse weiterleiten – und zwar mit dem Aufforderung, wie sich die Niebüll weiterentwickeln kann: als inklusive, familienfreundliche, seniorenfreundliche, aktive und lebendige Stadt und ein Gemeinwesen, das auch für eine gute Gesundheitsfürsorge steht.

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