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Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 09:35 Uhr

Rückblicke und Visionen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Mit einer Ausstellung „22 Jahre Aventofter Zeitungsgeschichte“ und einem Bericht der Bürgermeisterin startete Aventoft ins neue Jahr

von
erstellt am 17.Jan.2016 | 17:51 Uhr

Unter dem Motto „22 Jahre Aventofter Zeitungsgeschichte – von 1972 bis 1994“ hatte der Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde Aventoft die Dorfbevölkerung zu einem Neujahrsempfang in die Turnhalle an der ehemaligen Schule eingeladen. Und die Vorbereitungsarbeiten der Ausschussmitglieder wurde belohnt, denn die Halle war bis auf den letzten Platz voll besetzt. Darunter auch die Mehrzahl der derzeit 20 im Ortsteil Rosenkranz beheimateten Flüchtlinge. Den Sekt zum Empfang und die Softgetränke spendierte die Gemeinde Aventoft. Das Treffen wurde von den Gästen zu einem regen Gedankenaustausch und Schnack genutzt.

Mit einer tollen Galerie von Zeitungsberichten aus dem gewählten Zeitraum hatten sich die Veranstalter sehr viel Mühe gegeben. Anhand der Berichte und Fotos vom damaligen Dorfgeschehen und längst nicht mehr lebenden Personen wurden so manche Erinnerungen geweckt. Ausschussmitglied Alice Kruse hatte die Ausstellung präsentiert und dankte den betreffenden Personen für die Bereitstellung der Dokumente.

Die Festansprache hielt Bürgermeisterin Christine Harksen mit einem kurzen Rückblick und Visionen für die Gemeinde. So konnten dank der derzeit recht guten finanziellen Lage neue Tische und Bänke für das Dorf angeschafft werden, ebenso eine Pflasterung zum Eingang der Turnhalle. Die Bürgermeisterin blickte auf die zahlreichen Veranstaltungen mit dem Dorffest zurück, an dem alle Vereine teilnahmen. Ministerin Anke Spoorendonk war im vergangenen Jahr auf dem Aventofter Segelflugplatz zu Gast, ebenso weilten Mitglieder des Heimatvereins Schleswigsche Geest dort, die von der Schönheit des Grenzdorfes begeistert waren. Im Herbst kamen die ersten Flüchtlinge in Aventoft an. Hier dankte Christine Harksen unter großem Beifall besonders den Helferinnen und Helfern, die sich ehrenamtlich in der Betreuung der Asylsuchenden engagieren.

Die Bürgermeisterin freute sich zunächst über die schnelle Erneuerung der Straße nach Niebüll, bedauerte aber, dass anscheinend ein Fehler passiert sei, denn diese Straße sei plötzlich viel schmaler geworden. Zum drohenden Abbau der Leistungen im Niebüller Krankenhaus fühlte sich die Bürgermeisterin von den Verantwortlichen „veräppelt“.

Erfreut zeigte sie sich darüber, dass die Container im Ortsteil Hungerburg verschwunden sind und hofft auf einen baldigen festen Neubau eines Grenzmarktes dort. Das letzte Baugrundstück im Brunnenweg ist verkauft, und der Bauhof im Küsterweg wird abgerissen. Dafür erfolgt ein Anbau an das Feuerwehrhaus. Im Küsterweg können dann weitere Wohnbebauungen geplant werden. Der Versammlungsraum in der alten Schule soll renoviert und zwischen dem Gebäude und dem Haus von Inge Bossen neue Parkplätze geschaffen werden.

„2017 sind wir in der dritten Trasse dran“, machte die Bürgermeisterin Hoffnung auf eine Breitbandversorgung in Aventoft. Als weitere Vision stellte sie den Versuch zur Errichtung eines Bürgerwindparks in Aventoft in den Raum. Weiter bat Christine Harksen die Bevölkerung, doch darauf zu achten, wenn eine rote Lampe an den Pumpstationen der Ortsentwässerung leuchtet, umgehend den Störungsdienst von KAT zu informieren: „Hierdurch können wir viele Kosten sparen.“

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