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Tourismus in Leck : Rückblick auf eine gute Saison

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Einzelzimmer sind gefragt. Der Verein Tourismus Leck und Umgebung wirbt daher um neue Mitglieder

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 05:30 Uhr

Einzelzimmer sind begehrt, die Nachfrage größer als das Angebot. Deshalb wirbt der Verein Tourismus Leck und Umgebung um neue Mitglieder, die ein Privatzimmer – oder auch eine Ferienwohnung – zu vermieten haben. Insbesondere Firmen suchen Unterkunft für ihre Mitarbeiter und auch zu größeren Veranstaltungen im Ort wird der Raum knapp.

Die Geschäftsführerin Sabine Schwarz berichtete über einen stabilen Mitgliederstand mit 28 Vermietern und 27 passiven Mitgliedschaften, davon sieben Gemeinden. Die Vereinsmitglieder stellen 51 Vermiet-Objekte, davon sind immerhin 21 Objekte mit insgesamt 96 Sternen ausgezeichnet. Im vorigen Jahr wurden vier Ferienwohnungen zur Sterne-Klassifizierung angemeldet, zwei erhielten jeweils fünf, ein Objekt vier und das andere drei Sterne. „Für unsere Region ist das wirklich richtig viel“, freute sich Vorsitzende Gabriele Raetsch.

Ein ausführliches Zahlenwerk legte Geschäftsführerin Sabine Schwarz vor. In 2013 zählte sie 4816 Übernachtungen auf, wobei Auskünfte von sechs Gastgebern nicht mit einbezogen werden konnten: „Das ist eine sehr gute Saison für unsere Vermieter gewesen!“ Durch eine Zahlenspielerei kristallisierte sich deutlich heraus, dass Online-Anbieter „die Nase vorn hatten“. „Wer gut gebucht sein möchte, muss neben der Qualität der Ausstattung auch auf ein gutes Marketing achten“, appellierte Sabine Schwarz.

Der Trend zeigt mehr Direktbuchungen und ungebrochen mehr Informationen vorab über das Internet. Diese Tatsache hat Sabine Schwarz veranlasst, die Webseite www.leck.de umzubauen und für den Tourismusbereich komplett umzustrukturieren. Um Prospektmaterial wurde 40mal gebeten, 25 Angebot und 14 Optionen wurden herausgeschickt.

Über die Touristik Information (TI) konnten 56 Buchungen mit insgesamt 373 Nächten vorgenommen werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat sich von 5,8 auf 6,7 Nächten pro Buchung erhöht.

Nicht so positiv gestaltete sich der Kassenbericht. Das Minus musste durch Rücklagen aufgefangen werden. Erfreulich trotzdem, dass ein vermehrter Verkauf von beispielsweise Kartenmaterial zusätzliches Geld einbrachte. Nun gibt es neue Taschen, die helfen sollen, das Budget aufzubessern.

 

 

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