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Roter Hahn: Klixbüller Feuerwehr will die letzte Stufe meistern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 11:16 Uhr

Genau 70 Jahre gehört Eduard Nissen der vor 124 Jahren gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Klixbüll an, die den Brandschutz auch für die Nachbargemeinde Bosbüll gewährleistet. Für diesen Jahrzehnte langen, ehrenhaften Einsatz zum Wohle seiner Mitmenschen wurde Nissen während der Jahresversammlung von Amtswehrführer Hans Jürgen Breckling im Beisein der beiden Bürgermeister Werner Schweizer (Klixbüll) und Ingo Böhm (Bosbüll) sowie Abordnungen der umliegenden Feuerwehren und den fast vollzählig erschienenen Kameraden der Klixbüller Wehr geehrt. Zurzeit hat die Wehr 33 Aktive mit einem Durchschnittsalter von 41,6 Jahren und 16 Ehrenmitglieder. Der Jugendfeuerwehr gehören elf Mitglieder an.

Feuerwehrmann des Jahres wurde Sven Niklas Hinrichs, der nach seinem erfolgreichen Probejahr in die aktive Wehr übernommen wurde. Brandschutzehrenzeichen für ihre langjährigen Dienste in der Feuerwehr wurden ans Revers geheftet: in Gold Johann Christiansen für 50 Jahre und in Silber Christian Jürgensen für 25 Jahre. Ordensschnallen für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden verliehen an: Uwe Christiansen (50 Jahre), Wilfried Petersen und Johann Christiansen (40 Jahre) sowie Sven Martensen für 20 Jahre. Maik Nielsen trat in die Jugendfeuerwehr ein.

Der Jahresbericht von Wehrführer Peter Andresen zeigte, dass das vergangene Jahr durch die beiden Orkane mit 35 zusätzlichen Einsätzen zu den normalen Vorkommnissen sehr ereignisreich war. Hinzu kamen 14 weitere Einsätze wie ein Großbrand im März in Tinningstedt und Unfälle sowie die Rettung von Pferden. Sie waren bei einem Gewitter in Bosbüll in Panik im Graben gelandet.

Für dieses Jahr stehen bereits etliche Termine an, unter anderem die Teilnahme am Roten Hahn Stufe V, für die sich 28 Kameraden bei der Jahresversammlung aussprachen. Laut Andresen muss für die fünfte und letzte Stufe vor der Leistungsbewertungskommission ein umfangreiches Programm in Theorie und Praxis absolviert werden, dazu gehören unter anderem eine Rettungsübung, technische Hilfeleistung, Rettung einer vermissten Person aus einem brennenden Haus und Brandbekämpfung. Bis zur Prüfung stehen den Klixbüller Feuerwehrkameraden daher sicher noch etliche Übungsstunden ins Haus.

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