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Nordfriesland Tageblatt

22. August 2017 | 09:57 Uhr

Rock vom Feinsten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Verein KoMet warb um Unterstützung und organisierte ein gelungenes Benefizkonzert

„KoMeT zu sein bedarf es wenig – wer KoMet ist, ist ein König.“ Mit dem abgewandelten Text eines deutschen Volksliedes warben Mitglieder des Vereins KoMet, vor allem Eltern, Mitarbeiter und mehrfach Schwerstbehinderte, auf einer musikalisch-lukullischen Benefizveranstaltung im Andersen-Haus um eine noch breitere Unterstützung der Öffentlichkeit für ihr Anliegen.

Hauptanliegen des Vereins ist der Bau des „Hauses KoMeT“, einer stationären Pflegeeinrichtung. Träger der geplanten stationären Einrichtung wird die „Haus KoMeT gGmbH“ sein. Diplom-Psychologin und Konduktorin Rebecca Albers stellte deren künftige Geschäftsführerin Chantal Rehnke vor, die auch den Benefizabend im Andersen-Haus organisierte.

Hauptattraktion des Abends war der musikalische Part mit Künstlern, die ohne Gage auftraten. Die frühere Niebüllerin Synje Norland, begleitet vom Ausnahmecellisten Michael Becker, begeisterte mit Folk-Pop und einer Prise Rock vom Feinsten. Angekündigt war nur sie. Doch gerade das Zusammenspiel beider machte den Auftritt zu einem eindrucksvollen Erlebnis, zumal die Besucher auch den „Looper“ kennen lernten, jenen technischen Trick, mit dem das Duo zur „Band“ wurde, indem auf dem Cello „geklopfte“ Schlagzeugpassagen, begleitende Rhythmen und Melodiephrasen eingespielt wurden. Synje Norland (Gesang/Gitarre) und Michael Becker (Cello) konnten sich erst nach einer umjubelten Zugabe zurückziehen.

Es folgten die Greyhounds, die nördlichste Rockabilly-Band Deutschlands. Nils und Gerrit Andresen Leadgitarre/Schlagzeug), Herbert Stäcker (Bass) und Jan Martensen (Rhythmusgitarre) spielten Songs der Fünfziger, Songs von Elvis Presley und Johny Cash sowie eigene Kompositionen.

Es gab auch eine Wohltätigkeits-Tombola. Die Besucher steckten Scheine in einen Umschlag und schrieben den Namen drauf. Überraschungen bei den Gewinnern und Freude bei den „KoMeTs“, denn die Tombola erbrachte einen Gewinn von 1800 Euro, die in Ferienmaßnahmen und Förderfreizeiten fließen.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 00:35 Uhr

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