Rio-Abkommen wird in Kahlebüll umgesetzt

Freiwillige
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24. September 2014, 15:53 Uhr

Ihr Arbeitseinsatz dient einem guten Zweck: Eine Gruppe von Aktiven des Naturschutzvereins Südtondern hat am Kahlebüller See zum Schutze der dort vorkommenden seltenen, zum Teil sogar vom Aussterben bedrohten, Pflanzen fachmännische Mäharbeiten durchgeführt, das Gut zusammengeharkt und abtransportiert. Als Leiter der Pflegemaßnahme erinnerte Peter Lorenz Hartwigsen den Hintergrund: „Aufgrund des 1992 in Rio de Janeiro getroffenen Abkommens ist Deutschland verpflichtet, 40 Arten – darunter 15 Pflanzenarten – besonders zu schützen. Zu diesen zählt auch der auf der ’Roten Liste’ stehende ’Sumpf- oder Moorbärlapp’, den wir hier im Bereich des Kahlebüller Sees in Mengen und einem erfreulich guten Zustand vorfinden, genau wie jede Menge ’Königsfarm`.“

Das Gebiet Kahlebüller See wurde 1985 in das „Renaturierungsprojekt Gotteskoogsee“ einbezogen und wird seit 1993 vom Naturschutzverein Südtondern betreut.

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