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Rettungshund „Ares“ sucht vergeblich verletzten Fahrer

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 26.Mai.2016 | 10:38 Uhr

Nächtliche Personensuche nach einem Verkehrsunfall: In der Nacht zum gestrigen Donnerstag, 26. Mai, ereignete sich gegen 23 Uhr im Osterweg ein Verkehrsunfall, bei dem neben erheblichem Sachschaden vermutlich auch ein Personenschaden zu befürchten ist – „vermutlich“ deshalb, weil der Fahrzeugführer nach Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei nicht anzutreffen war. Nach Darstellung der Polizeistreife aus Leck befuhr der Pkw den Osterweg in Richtung Brandkuhle. In einer scharfen Linkskurve kam der Fahrer von der Fahrbahn ab und prallte frontal auf eine gemauerte Grundstückseinfriedung zur Beruflichen Schule und rannte dann laut Zeugenaussage davon.

Nach Art der Schäden am Fahrzeug war zu vermuten, dass der Fahrzeugführer erheblich verletzt worden sein muss. Die sofort eingeleitete Suche blieb erfolglos – auch für die aus Ladelund herbeigerufene Rettungshundestaffel. Aus dieser hatte Rettungshund „Ares“ gegen 1 Uhr Witterung aufgenommen, diese aber verloren, sodass die Suche um 2 Uhr abgebrochen wurde. Die inzwischen ermittelte Fahrzeughalterin aus Enge-Sande erklärte den Beamten, am Steuer hätte vermutlich ihr 31-jähriger Sohn gesessen. Nach diesem werde nun gesucht, hieß es von der Polizei. Außer ihr waren in dem dreistündigen Einsatz Rettungsdienst, Rettungshundestaffel und die FF Niebüll-Deezbüll mit 30 Einsatzkräften vor Ort.

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