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Nordfriesland Tageblatt

24. August 2017 | 03:35 Uhr

Reiter, Flugplatz und eine Bürgerstiftung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeindevertretung ebnete den bürokratischen Weg für einen Reit- und Fahrhof / Konzept für Nachnutzung des Bundeswehrareals muss bis zum 31. März vorliegen

Anlässlich der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung befasste sich diese mit dem Wunsch einer Familie, einen Reit- und Fahrhof samt einer 30 mal 75 Meter umfassenden Halle zu errichten. Nachdem die Planerin Barbara Bonin das Projekt dargestellt hatte, fasste die Gemeindevertretung den einstimmigen Doppelbeschluss, in paralleler Planung zum einen den Flächennutzungsplan für das Gebiet nördlich der Bundesstraße 199 (Hauptstraße) und westlich der Gemeindestraße „Sandweg“ anzupassen, zum andern den Entwurf und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 10 auf den Weg zu bringen. Die Planung sieht vor, die vorhandenen Carports und Schuppen zurückzubauen und die Pferde-Unterstände von 20 auf 31 Boxen zu erweitern.

Der Einmündungsbereich des Sandweges in die Hauptstraße soll ausgebaut, eine Ausweichbucht am „Sandweg“ geschaffen werden. Die Träger öffentlicher Belange sollen darüber unverzüglich informiert werden.


Flugplatz-Pläne


Der Bürgermeister informierte die Bürger über den Abschluss eines GmbH-Vertrages zur Nachnutzung des Flugplatzes Leck. Geplant ist, dass das ehemalige Flugplatzgelände von den Gemeinden Leck, Klixbüll und Tinningstedt gemeinsam vermarktet wird. Dafür ist bis zum 31. März 2014 ein fertiges Konzept zur Nachnutzung vorzulegen.

In der Einwohnerfragestunde wurde um Auskunft gebeten, ob es richtig sei, dass die Ländereien der Laura-Hansen-Stiftung vorrangig an Klixbüller Bürger zu verpachtet seien. Bürgermeister Werner Schweizer antwortete, er wisse davon nichts, werde sich aber umgehend informieren.

Im Rahmen der Berichte der Ausschussvorsitzenden teilte Sven Gehlsen im Namen des Bau-, Energie-, Wege- und Umweltausschusses mit, die Straßenlaternen würden probeweise auf LED-Technik umgerüstet, um die Ausleuchtung der Wege zu testen. Für die Anpflanzung eines „Ereigniswaldes“ nach Sprakebüller Vorbild stünden eventuell Fördermittel zur Verfügung.


Bürgerstiftung


Im Namen des Finanzausschusses ließ sich Dirk Friedrichsen vernehmen, dass eine „Bürgerstiftung“ ins Leben gerufen worden sei. Nähere Informationen dazu würden beim Neujahrsempfang am 26. Januar, 11 Uhr in der Turnhalle, vorgetragen.

Als Sprecher des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport (BKS) teilte Dirk Christiansen mit, in die Planung für die erweiterten Kindergartenöffnungszeiten habe man den Mitarbeiter Gabriel vom Kreis Nordfriesland einbezogen.

Den vorgelegten Entwurf eines Freiflächen-Mietvertrages zwischen der Gemeinde Klixbüll und der Firma „Telefonica Germany GmbH & Co.OHG“ akzeptierte die Gemeindevertretung einstimmig. Die Telefongesellschaft plant, auf dem gemeindeeigenen Buschplatz am „Sandweg“ einen Funkmast aufzustellen.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen und Enthaltungen erklärte sich die Gemeindevertretung bereit, eine bereits geschaffene, zusätzliche Einfahrt von der Bundesstraße 5 in den „Hörnkweg“ (Foto) als Gemeindeweg zu übernehmen. Der Landeigentümer sei, wie es hieß, mit dieser Regelung einverstanden. Ein städtebaulicher Vertrag stellt sicher, dass die Gemeinde für Unterhaltungsmaßnahmen nicht finanziell belastet wird.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 09:48 Uhr

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