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Konzert in Klanxbüll : Rasanter Rock bis zur Erschöpfung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Mit ihrer Cover-Musik bringt die Band „Geronimo“ das Publikum im Charlottenhof zum Toben.

von
erstellt am 21.Aug.2015 | 06:00 Uhr

Ausverkauftes Haus im Charlottenhof: Die Aktiven aus dem ehrenamtlichen Team lächelten erfreut und hatten am „Gernonimo“-Konzertabend alle Hände voll zu tun. Dafür gab es wieder einmal viel Beifall vom Publikum. Denn die Helfer sind fester Bestandteil der Show; sie gehören dazu, sorgen für gute Stimmung. Ohne die charmante Truppe wäre das Erlebnis Charlottenhof bei weitem nicht so komplett erfreulich-belebend-erfrischend.

Bereits zum siebten Mal kamen die Rock-Musiker von Geronimo nach Klanxbüll. Das Herren-Trio mit Eric, Jörn und Manuel aus Hamburg bot von Beginn ein mitreißendes Konzert, das an rasanten Rocktiteln nichts ausließ. Vom Bühnenrand wehte ein scharfer Männerduft über die Menge, das Engagement des Gitarristen war gewaltig.

„Ich bin zum ersten Mal hier“, gestand eine Besucherin aus Leck, die „mitgeschnackt“ worden war. Eine Abordnung aus Deezbüll fühlte sich sichtlich wohl, war auch erstmalig mit „an Bord“. Ein gesellige Wandergeselle dagegen schon ein Stammgast. Zwei Blondinen waren mittlerweile auf die Bühne, tanzten und sangen bei „Rebel Yell“ gleich mit und hingen dem Bassisten, dem langhaarigen Frontsänger Manuel, am Hals. „Hammer, Bass spielen und singen!“ kommentierte eine junge Musikerin aus Braderup – eine, die es wissen muss.

Mitsingen war wieder angesagt, die Klanxbüller Zuschauerinnen sind absolut textsicher. Die holde Weiblichkeit tribulierte: „Hört sich an wie beim Kindergeburtstag“, lästerte Manuel, der sich sonst mit launigen Ansagen zurückhielt. Das ließen die Frauen nicht auf sich sitzen, röhrten wie Tina Turner. Die knappe Moderation bemängelten einige Sylter auf der Heimfahrt. „Sonst war da immer ein lustiger Schnack dabei; diesmal konnte man sich ja kaum zwischendurch ausruhen!“ Ja, Tanzen war – wie immer – eine feste Größe. Während beim ersten Set noch hauptsächlich gewippt wurde, änderte sich das nach der zweiten Pause enorm. Tische weg, und jede Menge Schütteln war nun möglich. „Heute lass ich mich gehen“, verriet eine Niebüllerin – und griff in der Pause zur halben Zigarette.

Zu hören waren die Hits der Sportfreunde Stiller, Robbie Williams, Police, AC/DC, Bryan Adams, Green Day, U2, Lenny Kravitz und mehr. Kein Halten gab es bei „Westerland“ oder „Dance with somebody“. Das Publikum rockte bis zur völligen Erschöpfung. Nun noch einmal durchatmen und Kraft schöpfen für die letzte Runde, es war schon weit nach 23 Uhr: „So lonely“, „Highway to hell“ und „Summer of 69“ – was will man mehr?

Mittwoch gehen die After-Work-Konzerte in die letzte Runde mit „Earcraft“. Die Musik der früheren „North-Band“ bewegt sich mit zwischen Rockmusik, groovige Funkrock und Songwiterballaden. Nur noch einmal wird der Tanzboden frei gegeben; schade eigentlich!

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