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Nordfriesland Tageblatt

22. Oktober 2017 | 15:59 Uhr

Quartierskonzept soll Geld und Energie sparen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Stedesand holt sich für ihr Wärmenetz fachmännischen Rat

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2017 | 12:16 Uhr

Die Gemeinde Stedesand ist dabei, in ihrem Ortskern ein Nahwärmenetz einzurichten. Diese Aufgabe übernimmt eine kürzlich gegründete Genossenschaft, der sich 65 Haushalte angeschlossen haben. Damit die aus Biogas erzeugte Wärme nicht nur ankommt, sondern auch möglichst weitgehend genutzt wird und damit das Geld wert ist, was sie kostet, bedient sich die Gemeinde fachmännischen Rats.

Diesen holen sich Bürgermeister Stephan Koth und seine Gemeindevertretung bei dem Kieler Beratungsunternehmen Treurat und Partner (Abteilung Klimaschutz), das seiner Dienstleistungsofferte den Namen „Quartierskonzept“ gegeben hat. Einen ersten Schritt hat „T+P“ bereits getan, in dem die am Nahwärmekonzept beteiligten Häuser und Wohnungen (= Quartiere) in Augenschein genommen und auf eine mögliche Energieeinsparung untersucht wurden. Nun soll das Quartierskonzept in Form eines auf drei Jahre ausgelegten (Kosten sparendes) Sanierungsmanagements fortgeführt werden. Die Gemeindevertretung signalisierte dafür in ihrer 19. Sitzung grünes Licht.

Diese Maßnahme kostet 60  000 Euro, wird aber zu 65 Prozent vom Bund und einem Fünftel vom Land bezuschusst. Der Gemeinde bleiben für drei Jahre Kosten von 9000 Euro, für die sie zunächst (als Konzeptantragstellerin) in Vorlage tritt, das Geld aber von der „Wärmegenossenschaft“ erstattet bekommt. Der Hausjurist von Treurat und Partner Gerrit Müller-Rüster gab in der Sitzung Erläuterungen zu der Offerte seines Unternehmens.

Auf Beschluss der Gemeindevertretung wird im Dörpshuus der örtliche Kindergarten um einen Gruppenraum erweitert. Die Kosten dafür sind auf 143  000 Euro veranschlagt. Abzüglich der (sicheren) Förderung verbleibt der Gemeinde ein Eigenanteil von 35  500 Euro. Der mit dieser Maßnahme verbundene Wegfall des Dörpshuus‘ forciert den Gedanken an den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses, über das in Kürze in einer Arbeitssitzung beraten werden soll. Es steht allerdings bereits fest, dass die Kosten für das „DGH“ auf 300  000 Euro gedeckelt sind.

Die Verweildauer im Kindergarten erhöht sich um eine bis eineinhalb Stunden – und damit auch die Elterngebühr. Für Kinder unter drei Jahren für die Verweildauer von 7 bis 13, 14 und 15 Uhr von 140 auf 170, von 155 auf 200 und von 190 auf 220 Euro monatlich; für Kinder über drei entsprechend den gleichen Verweildauern von 100 auf 120, von 105 auf 130 und von 130 auf 150 Euro.


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