zur Navigation springen

Liberaler Stammtisch : Polizist berichtet von Einsatz bei G20-Gipfel

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

In einem Vortrag schildert ein Beamter unter anderem die körperliche Gewalt, der die Polizisten in Hamburg ausgesetzt waren.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2017 | 11:01 Uhr

Niebüll | Beim jüngsten Treffen des Liberalen Stammtisches im Niebüller Friesenhof war der G20-Gipfel Thema des Abends. Polizeihauptkommissar Jörg Hansen hatte das Großereignis in Hamburg selbst erlebt und schilderte beeindruckend die Herausforderungen, denen die Polizei in Hamburg ausgesetzt waren. In einem emotionalen Vortrag ging er auf die hohen Belastungen der Kollegen ein und kritisierte unter anderem die schlechten Unterkünfte auch für die Einsatzhundertschaften aus Schleswig-Holstein.

„Am erschreckendsten war die hohe Gewaltbereitschaft“, sagt der FDP-Kreisvorsitzende, der über langjährige Erfahrungen bei solchen Einsätzen verfügt. Selbst Verkehrspolizisten seien in Hamburg attackiert und sogar schwer verletzt worden.

Großes Problem in Hamburg sei demnach zudem die Absicherung der Protokollstrecken, da Demonstranten immer wieder in abgesperrte Bereiche eindringen konnten. So galt es zuallererst die Delegationen zu schützen. Allein die Abordnung aus Saudi-Arabien umfasste 1000 Personen. Dies erforderte einen sehr hohen Personaleinsatz, der den viel diskutierten Einsatz insbesondere in der Schanze nicht einfach machte.

Die Teilnehmer der sehr gut besuchten Veranstaltung diskutierten im Anschluss an den Vortrag lange mit Hansen und den anwesenden Lokalpolitikern darüber, wie man insbesondere die Situation für die Polizisten insgesamt verbessern kann.

Auch der Kreisvorsitzender der FDP Ostholstein und baldiges Mitglied des Landtages, Jörg Hansen, zählte zu den Zuhörern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen