zur Navigation springen

Politiker wollen mehr übergemeindliche Zusammenarbeit

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Einst tagten die Niebüller Kommunalpolitiker in Sankelmark, um einmal abseits des Alltags Ziele und Ideen für die Stadt zu entwickeln. Der berühmte Geist von Sankelmark hallt nach drei Jahren heute noch nach. „In Zusammenarbeit mit der Verwaltung und fraktionsübergreifend – es war eine sehr gute Zusammensetzung“, schwärmt Uwe Christiansen (CDU).

Vier Kernthemen kristallisierten sich seinerzeit heraus: die räumliche Entwicklung in Niebüll, der demografische Wandel, Geschäftsleute und Investoren nach Niebüll locken, die übergemeindliche Zusammenarbeit.

Bettina Sprengel, die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, machte jüngst auf die übergemeindliche Zusammenarbeit aufmerksam. „Mit Dagebüll haben wir im letzten Jahr angefangen“, so Sprengel, „das war ein gelungener Anfang.“ Man habe über die baldigen Deichbauarbeiten gesprochen, die Idee entwickelt, die Wehle als Alternative zum Baden Urlaubern anzubieten. Die Vorsitzende hat nun Risum-Lindholm als neuen Besucher auserkoren. „Ich glaube, wir haben viel zu bereden.“ So sei die Erneuerung der Radwege von und nach Risum-Lindholm ein Thema. „Daran wird ja jetzt bald gearbeitet.“ Zunächst blieb unklar, wer mitmacht. „Der Bauausschussvorsitzende hat sicherlich ein Interesse dabei zu sein“, meinte Holger Jessen (SPD) schmunzelnd und lud sich damit selbst ein. „Auch der Umweltausschussvorsitzende hat bestimmt Ambitionen!“

Ausschussvorsitzende Bettina Sprengel wollte niemanden ausgrenzen und gab die Richtung vor. „Die Zusammensetzung der Gesprächsrunde soll relativ offen sein, kann von den Fraktionen bestimmt werden.“ Damit konnten sich alle Ausschuss-Mitglieder einverstanden erklären.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Feb.2017 | 11:27 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen