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„Platz für die Feuerwehr und ein zukunftsträchtiges Ganzes“

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Weil sich Handwerker und Feuerwehrleute wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit beeilen mussten, um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses vor Wintereinbruch „dicht“ zu bekommen und auch keine Zeit für Feierlichkeiten war, wurde das jüngst mit einem verspäteten „Dicht- und Richtfest“ nachgeholt. Die Dagebüller Feuerwehr feierte somit binnen weniger Tage zwei besondere Anlässe. Zuerst war es der Zusammenschluss der Ortsfeuerwehren Dagebüll, Fahretoft und Waygaard zur Gemeindewehr Dagebüll und jetzt der Neubau der Feuerwache am Gemeindehaus Hans Momsen, in den die Gemeinde 230  000 Euro investierte.

Künftig wird die Gemeindewehr nur noch über zwei Gerätehäuser verfügen, den zentral gelegenen Neubau und das hafennahe Gerätehaus an der Kirchwarft. Die beiden Gerätehäuser Fahretoft und Waygaard werden geschlossen und sollen anderweitig verwendet werden.

Der Neubau, eine Stahlbaukonstruktion nach Plänen der Niebüller Architektin Bianca Paulsen, wurde am 24. August vergangenen Jahres in Angriff genommen und nach nur fünfmonatiger Bauzeit bis auf wenige Restarbeiten fertig, so dass er Ende dieses Monats bezogen werden kann. Die offizielle Einweihung haben Feuerwehr und Gemeinde für Sonnabend, den 4. Juli, vorgesehen. Die Feuerwache fügt sich an das Gemeindehaus an, das durch eine Zwischentür zu erreichen ist und von der Feuerwehr mitbenutzt werden kann.

Dagebülls Gemeindewehrführer Sönke Peter Petersen und Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen bescheinigten den zwölf am Bau beteiligten Handwerksfirmen gute Arbeit. Dank und Anerkennung galt auch den Feuerwehrleuten um ihren „Leitwolf“ Klaus Jessen, die zusammen 300 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten. „Die Gemeinde Dagebüll kann sich glücklich schätzen, eine so tolle Feuerwehr zu haben“, hieß es an die Adresse des Bürgermeisters, der allen am Bauvorhaben Beteiligten dankte. „Das hier ist jetzt der zentrale Platz für unsere Feuerwehr und somit auch ein zukunftsträchtiges Ganzes“, betonte Ingwersen. Auch er dankte dem ehemaligen Fahretofter Wehrführer Klaus Jessen mit den Worten: „Das hast du gut gemacht!“

Gemeindewehrführer Petersen erinnerte an das lange Warten auf diese Lösung. „Aber jetzt haben wir es geschafft. Und es ist sehr schnell gegangen.“ Auch der neue Wehrführer wandte sich anerkennend an die ehrenamtlichen Helfer aus den eigenen Reihen. Kein Richtfest ohne zünftiges Zeremoniell: Zimmerer Jens Ingwersen sprach den Richtspruch und ließ ein Glas zerschellen. Nachher taten sich Handwerker, Feuerwehrleute, Ehrenmitglieder, Gemeindevertreter und Nachbarn gütlich an einem Richtschmaus.

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erstellt am 09.Feb.2015 | 10:42 Uhr

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