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Nordfriesland Tageblatt

24. Oktober 2017 | 13:54 Uhr

Gewonnen : Platz eins für Roast Apple

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Beim 27. Talented-Wettbewerb traten am Wochenende in der Niebüller Stadthalle neun Bands und Solisten auf. "Roast Appel" gewann, den Publikumspreis gab es für „Alessas Appetite“. 400 Besucher erlebten eine tolle Show.

von
erstellt am 15.Dez.2013 | 18:30 Uhr

Zeig, wie „talented“ Du bist! Unter diesem Motto wurde am Sonnabend in der von über 400 jugendlichen Musikfans besuchten Stadthalle ein Musikwettbewerb ausgetragen, der landesweit immer mehr Anhänger gewinnt. Träger des Wettbewerbs für Schüler ist der Verein Talented in Wentorf gemeinsam mit dem Bundesverband Popularmusik. Seit Vereinsgründung 2010 fanden 26 Talented-Wettbewerbe statt – der 27. am Wochenende. Er war nach dem Auftakt 2012 in der Mensa auch der zweite in Niebüll, dieses Mal in der Stadthalle und organisiert von örtlichen Schülervertretungen unter der Leitung von Moritz Funk (Friedrich-Paulsen-Schule).

Zu „Talented 2013“ traten neun Bands/Solisten an. Eine dreiköpfige Jury ermittelte die Sieger, die Besucher des Abends den Gewinner des Publikumspreises. Auf Platz eins spielte sich die Band „Roast Apple“ mit Finn-Bo Lorenzen (voc/b) Rouven Leonavicius und Lukas Christiansen (voc/g) sowie Liam Pitann (d) – alle 17 und Schüler von FPS und Beruflichem Gymnasium. Das Quartett punktete, wie der Kieler Juror Herbert Schmidt betonte, vor allem mit Kreativität handwerklichem Können und erkennbaren Perspektiven. Die vier Gymnasiasten erhielten als Siegerpreis ein Coaching an der Rock-und Popschule Kiel.

Den Nachwuchspreis gewann der 18-jährige Sänger Marc Nold (Berufliche Schule) mit dem Künstlernamen „Maggot“, der teils seine Gefühle, teils Szenen aus dem Alltag besang. „Doppelgewinner“ wurde das FPS-Quartett „Alessas Appetite“. Die Band trat als erste auf und legte die Messlatte gleich auf ein beachtliches Level. Die Besucher wählten Jan Borowski, Daniel Hahn, Denis Kania, Frithjof Sowa und Pascal Neumann als ihre Sieger und erkannten ihnen den Publikumspreis zu, den die Jury am Ende mit Platz zwei in der Gesamtwertung bestätigte.

Die übrige Konkurrenz fiel hinter den Gewinnern des Abends keineswegs zurück. Sie bestätigte eher eine sowohl erstaunliche Spannbreite des Dargebotenen als auch Qualität der „Performance“. Es waren bisweilen nur winzige Minuspunkte, die sich der eine oder andere junge Künstler einfing. „Sie sind ja alle noch erst am Anfang“, entschuldigte der Kieler Herbert „Hörbie“ Schmidt, der behutsam anklingen ließ, woran noch gearbeitet werden muss – etwa unter Anleitung eines Gesanglehrers, oder eines Profis aus irgendeiner Band.

Ob Rock, Pop, Folk oder Klassik. „Es war alles dabei“, schwärmte Malte Kosub, Vorsitzender und Gründer von „Talented“, von diesem Abend in Niebüll. Die Siegerband nimmt im Juni am norddeutschen Finale in Hamburg Teil. Ob’s dann zur Teilnahme am Bundesfinale reicht? Man darf gespannt sein.

Der Niebüller Wettbewerb zeigte auf, was im Verborgenen an Talenten blüht. Das Projekt hilft, begabte Musiker zu entdecken und zu fördern. Auch die an der Schule ehrenamtlich tätige Schülervertretung wird von Talented gefordert und gefördert.

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