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Nordfriesland Tageblatt

14. Dezember 2017 | 09:44 Uhr

Konversions-Projekt : Planungskosten bewilligt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

45 000 Euro stellt Klixbüll bereit, um das Drei-Gemeinden-Konversionsprojekt voranbringen zu können

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 10:20 Uhr

Unmittelbar am Anschluss an eine knapp zweistündige Informationsveranstaltung über die Konversionsplanung für den ehemaligen Bundeswehr-Flugplatz Leck als Grundlage für die zivile Folgenutzung (wir berichteten vorab) eröffnete Bürgermeister Werner Schweizer im „Dörpscampus“ die 18. Sitzung der Gemeindevertretung Klixbüll. Im Verlaufe der Berichte der Ausschussvorsitzenden teilte Sven Gehlsen für den Bau-, Energie-, Wege- und Umweltausschuss mit, dass am 30. November die Abnahme des Dörpscampus erfolgt sei und dabei nur geringfügige Mängel festgestellt wurden.

Als Sprecher des Finanzausschusses wies Dirk Friedrichsen darauf hin, der Haushaltsplan für das Jahr 2016 sei vorbesprochen worden. Er solle am 10. Dezember offiziell aufgestellt werden. Der Plan werde erhebliche Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen und eine Steigerung sowohl bei der Amtsumlage (von 16  000 auf 142  000 Euro) als auch bei der Kreisumlage (von 316  000 auf 379  000 Euro aufweisen. Bürgermeister Werner Schweizer ging in seinem eigenen Bericht auf die Situation des Niebüller Krankenhauses ein. Dieses zu erhalten, erfordere erhebliche Kreativität. Für den Anschluss der Klixbüller Außenbereiche an das Breitbandnetz erhoffe man sich Bundesfördermittel. Im Neubaugebiet „Alter Sportplatz“ seien zwei weitere Grundstücke verkauft und für ein drittes der Abschluss eines Kaufvertrages angekündigt.

Bezüglich der Umsetzung der Konversionsplanung für den Flugplatz Leck wurde vorgeschlagen, den vorliegenden, von den Gemeinden Leck und Tinningstedt gefassten Beschlussvorschlag einzugrenzen, um die Möglichkeit zu erhalten, im Verfahren auszusteigen, sobald sich abzeichne, dass sich die Planung nicht realisieren lasse. Dadurch werde das Risiko auf 45  000 Euro beschränkt. Die Gemeindevertretung fasste den einstimmigen Beschluss, die Ergebnisse der Konversionsplanung als generelle, mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und den Partnergemeinden abgestimmte Arbeitsgrundlage zu bestätigen. Der Bürgermeister und das Amt Südtondern wurden beauftragt, die Maßnahmen des Konversionsverfahrens einzuleiten und die Voraussetzungen für eine angemessene Lastenteilung mit dem Bund und dem Land zu schaffen. Für 2016 wurden – als Anteil der Gemeinde Klixbüll – 45  000 Euro an Planungskosten bewilligt. Die Gemeindevertretung soll als Kontrollorgan über den Fortgang der Maßnahme regelmäßig unterrichtet werden.

Der Vorsitzende des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses, Dirk Christiansen, gab bekannt, er sei beruflich derart intensiv eingespannt, dass er aus dem Ausschuss ausscheiden wolle. Sein bisheriger Stellvertreter, Rolf Friedrichsen, erklärte sich bereit, den Vorsitz zu übernehmen. Schweizer dankte dem scheidenden Vorsitzenden für dessen viele, engagiert geleistete Arbeit und Rolf Friedrichsen für die Bereitschaft, den Posten des Vorsitzenden zu übernehmen, für den er sodann einstimmig gewählt wurde.  

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