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Pilz- und Flechtensuche kreativ: Naturkundemuseum startet Fotowettbewerb

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Herbst ist eine besonders schöne Jahreszeit. Für einige Wochen bestimmen das Spiel von Licht und Farben die Natur, haben eine besonders intensive Wirkung auf Menschen und ihre Seelen. Diese Pracht hat sich Veronika Blatz für einen Wettbewerb zunutze gemacht. Die 19-Jährige macht im Naturkundemuseum ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und ruft nun Fotofreunde auf, Aufnahmen unter dem Titel „Auf die Pilze, Flechten, los!“ einzusenden. Mitmachen darf einfach jeder, es gibt keine Altersgrenzen.

Der Wettbewerb ist das FÖJ-Projekt von Veronika Blatz. „Ich möchte die Menschen motivieren, sich für die Natur zu interessieren und engagieren“, sagt sie. „Pilze wachsen das ganze Jahr über.“ Und Natalie Kujawa ergänzt: „Flechten wirken im herbstlichen Licht besonders schön.“ Die 20-jährige Langenhornerin leistet ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kulturbüro der Stadt Niebüll ab und unterstützt Veronika Blatz. Die beiden hoffen auf möglichst viele und vor allen Dingen kreative Einsendungen. Gerade bei den Pilzen gibt es viel mehr Arten, als der Klassiker Fliegenpilz.

Mühe machen lohnt sich, denn die drei schönsten Einsendungen werden mit Geldpreisen belohnt. Für die ersten 20 Preisträger gibt es weiterhin kleine Sachpreise. Die sehenswertesten Aufnahmen werden ab der letzten Märzwoche anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags im Naturkundemuseum in Form einer neuen Sonder-Ausstellung zu sehen sein. Eine Foto-Auswahl wird auch Einzug in das Rathaus halten und dort bisher kahle Wände zieren.

Hobbyfotografen haben Zeit, denn Einsendeschluss ist am 31. Januar 2016. Zu beachten gibt es nur sehr wenig: Die Fotos sollte eine nicht zu kleine Auflösung haben, um sie später pixelfrei auf Postergröße bringen zu können. Ideal wären etwa 5 MB pro Aufnahme. Eingesendet werden können die Bilder unter der Adresse pilzeflechten@web.de. Es gibt keine Begrenzung, jeder darf eine beliebige Fotozahl einreichen. Allerdings sollte Anhänge nicht größer als insgesamt 20 MB pro E-Mail sein. Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es im Naturkundemuseum, Telefon 04661/5691, oder im Internet auf der Homepage www.nkm-niebuell.de sowie der Facebookseite.

Auch wenn der Fotowettbewerb gerade erst gestartet ist, hat er bereits Aufmerksamkeit erregt. „Wir haben schon erste Reaktionen“, sagt Veronika Blatz. „Ich finde es toll, dass die Teilnehmer sich die Mühe machen, extra in den Wald zu gehen, um möglichst schöne Fotos zu machen und nicht nur so nebenbei auf den Auslöser drücken.“

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erstellt am 23.Okt.2015 | 12:04 Uhr

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