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„Pfoten weg“ – Selbstverteidigung für Kinder

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2015 | 10:51 Uhr

„Pfoten weg!“: Unter diesem Motto werden wieder hunderte von Kindern ein Figurenstück erleben, das sie stärkt, sich gegen unangenehme Nähe zu wehren. Das Projekt der Opferhilfe Weißer Ring dient der Prävention von sexualisierter Gewalt und hat das Ziel, Kinder mit klaren Worten stark zu machen machen. Die kleinen Zuschauer können folgende Aufführungen besuchen: Donnerstag, 10. September, 8.30 Uhr und 10 Uhr, und am Freitag, 11. September, 8.30 Uhr in der Stadthalle Niebüll, Der Weiße Ring Nordfriesland Nord mit der Außenstellen Leiterin Susanne Borrett, die Konstanzer Puppenbühne, die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Südtondern Sylke von Kamlah-Emmermann und das Kinderschutz Zentrum Westküste freuen sich sehr, dieses Projekt auch 2015 anbieten zu können. Mit Niebüll als Veranstaltungsort haben die Organisatoren diesmal auch Schulen und Kitas erreicht, die 2014 nicht die Möglichkeit hatten, die Aufführungen in Husum zu besuchen, die von ungefähr 600 Kindern begeistert aufgenommen wurden.

„Pfoten weg!“-Aufführungen werden dieses Jahr kostenfrei exklusiv für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren den Kindergärten und Grundschulen Nordfrieslands und ihren Pädagogen angeboten. Sie werden unterstützt durch Informationsmaterial und fachgerecht begleitet durch das Kinderschutz-Zentrum Westküste. Der Schirmherr der Veranstaltung ist auch diesmal Landrat Dieter Harrsen und sie wird finanziell unterstützt von verschiedenen Sponsoren des Kreises Nordfriesland.

Von bundesweit bereits weit mehr als über 47  000 Kindern gesehen, ist „Pfoten weg“ ein Figurenstück, das Kinder stärkt, sich gegen unangenehme Nähe zu wehren und „Nein!“ zu sagen. Starke Kinder können sich vor Missbrauch und Gewalt besser schützen. Das Figurenstück soll helfen, Kinder in ihrem Selbstwert und ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Spielerisch wird Kindern vermittelt, dass sie ihren eigenen Gefühlen vertrauen sollten, sie zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen unterscheiden können und es wichtig ist, offen über Gefühle zu sprechen ihr Körper ihnen allein gehört.



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