zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

16. August 2017 | 22:01 Uhr

Pfadfinder bringen Friedenslicht nach Leck

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ruhig und still und dunkel war es in der St. Willehad-Kirche: Rund 100 Besucher warteten auf das Friedenslicht. Dieses Mal trugen die „Falken“ Maj-Britt und Marie die Flamme aus der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem in den Altarraum, wo das Licht geteilt wurde, sich vermehrte und in die Häuser gebracht wurde.

Die Friedenslichtaktion gibt es seit 1986. Seit 23 Jahren verteilen die Pfadfinderverbände in Deutschland das Friedenslicht in Form einer Licht-Staffette. In Kiel hatte der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder die zentrale Aussendefeier für Schleswig-Holstein ausgerichtet. 18 „Falken“ hatten sich am dritten Advent auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht, um das Licht nach Leck zu holen. Die Pfadfinder gestalteten nun den Festgottesdienst gemeinsam mit Pastor Stefan Möbius mit der musikalischen Begleitung von Kantor Thomas Hansen.

In diesem Jahr lautet das Motto: „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“. Dabei steht die kleine Flamme im Mittelpunkt als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Allen Menschen, die dieses Friedenslicht aus Bethlehem entgegennehmen und weitertragen, so hieß es, soll dabei bewusst werden, dass Frieden auf der Welt nicht alleine, sondern nur als gemeinsame Aufgabe erreicht werden kann. Egal welcher Nationalität, Kultur oder Religion ein Mensch angehört, ob er mit oder ohne Behinderung lebt, jung oder alt, arm oder reich ist und welche Sprache gesprochen wird.

Mit dieser Aussage identifizierten sich die Kirchgänger, entzündeten ihre mitgebrachten Kerzen am Friedenslicht, das jetzt daheim hell leuchtet.

zur Startseite

von
erstellt am 18.Dez.2016 | 14:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen