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Peter Ewaldsen: „Eine große Ehre für Südtondern“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2017 | 11:53 Uhr

Südtonderns Amtsvorsteher Peter Ewaldsen war als aktiver Sportler zwar über Jahrzehnte Handballer, „doch für den HSV schlägt mein Herz schon seit ganz langer Zeit“. Früher zog es ihn regelmäßig von Neukirchen ins Hamburger Stadion, um Uwe Seeler, seinen Bruder Dieter oder Gert „Charly“ Dörfel anzufeuern. In den vergangenen Wochen hat Peter Ewaldsen mit dem HSV „gezittert und gelitten.“ Um so größer sei nun die Freude über den Klassenerhalt ohne Relegationsspiele, der auch erst das Gastspiel im Lecker Nordfriesland Stadion möglich gemacht hat. „Der HSV hat noch immer ein tolles Team, damals wie früher echte Kämpferherzen. Für Südtondern ist es eine Ehre, dass die Hamburger an Himmelfahrt gegen eine Nordfriesland-Auswahl antreten“, betont Südtonderns Amtsvorsteher.

Peter Ewaldsen beeindruckt auch die Bodenständigkeit der HSV-Profis. „Dieser Club hat es schon immer verstanden, aus überschaubaren Mitteln viel zu machen. Die Hamburger können halt nicht einfach so Weltklassespieler einkaufen wie zum Beispiel Bayern München.“ Er hofft, dass viele Bewohner der Region die besondere Chance nutzen, sich dieses Team einmal live anzuschauen. „Sport ist etwas Wunderbares, es geht immer um Emotionen. Auch für die Nordfriesland-Auswahl wird dieses Spiel sicher ein unvergessliches Erlebnis. In Nordfriesland hat der Fußball einen ganz hohen Stellenwert“, sagt Peter Ewaldsen, der sich auch persönlich ein Leben ohne Sport gar nicht vorstellen kann. Er hofft, dass der HSV in der kommenden Saison nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hat, „denn Bundesliga ohne HSV geht gar nicht“. Doch ob es nochmal so glorreiche HSV-Zeiten wie die von Uwe Seeler geben wird? „Seine Treue war unglaublich“, sagt Peter Ewaldsen, „die ganze Welt wollte ihn verpflichten, doch er ist im Norden geblieben.“

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