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Ortskulturring möchte einheitlichen Mitgliedsbeitrag

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 19.Nov.2014 | 14:21 Uhr

„Wir wollen nach Möglichkeit verhindern, dass sich Feste, Vorträge, Lesungen und dergleichen zeitlich überschneiden und die Veranstalter sich dadurch gegenseitig ihre Besucher abjagen“, argumentierte die Vorsitzende des Ortskulturrings (OKR) Ladelund-Bramstedtlund-Karlum-Westre , Karin Christiansen. 17 Repräsentanten der im Kirchspiel Ladelund tätigen Vereine und Verbände nahmen an einer Versammlung teil, um Veranstaltungstermine zu koordinieren.

Das Ergebnis der Umfrage, die noch durch einige von der OKR-Vorsitzenden erwarteten Nachmeldungen ergänzt werden soll, wird im HGV-Kalender veröffentlicht werden, den Armin Fliegauf alljährlich zusammenstellt und werbewirksam gestaltet. Angesprochen wurde auch die noch immer offene Frage einer gerechten Gestaltung der Jahresbeiträge. Seit Jahrzehnten gelten alle genannten Organisationen automatisch als Mitglied des OKR, einerlei, wie sie mit diesem Status umgehen. Einige leisten freiwillig einen Jahresbeitrag in selbstbestimmter Höhe, andere nicht. „Es ist für den jetzigen Vorstand wirklich nicht mehr nachvollziehbar, wie diese Regelung der Beitragszahlungen einmal zustande gekommen ist, da sie seit vielen Jahren unverändert fortlaufen. Selbst Jahrzehnte alte Protokolle geben darüber keine Auskunft“, so Karin Christiansen. In der Satzung des OKR steht geschrieben, dass die Mitglieder aufgefordert seien, die Arbeit des OKR „in geeigneter Weise“ zu unterstützen und zu fördern. Der Ortskulturring finanziert aus den Beiträgen der Mitglieder und den Zuschüssen des Kreiskulturrings kulturelle Veranstaltung wie „Ein Teller Buntes“, Aufführungsrecht seiner Theatergruppe, einen jährlichen Zuschuss für das Ladelunder Dorfmuseum, Auslagen und Gagen der Referenten sowie kleine Aufmerksamkeiten für Männer oder Frauen, die ehrenamtlich – und somit für den Kulturring kostenlos – tätig geworden sind. Oftmals werden auch während kultureller Veranstaltungen Spenden gesammelt, um sie an andere Institutionen – zum Beispiel an die örtliche Kindertagesstätte oder den Verein „Bücher ohne Grenzen“ – weiterzugeben. „Unser Vorschlag aus dem Vorstand ist ein einheitlicher Jahresbeitrag von 20 Euro pro Jahr“, erklärte die Vorsitzende. Dies soll nun in den Vereinen und Institutionen diskutiert werden.

Zum Abschluss überreichte Rüdiger Brümmer (Ladelund) im Namen aller zum Einzugsbereich des OKR zählenden Gemeinden – als Zeichen des Dankes für ein riesiges Pensum ehrenamtlich geleisteter Arbeit – einen Blumenstrauß.

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