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Offene Bühne im Ratskeller: Viel Stimmung mit „Ulla und den Jungs“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Niebüller Musiker-Stammtisch lud erneut zur Offenen Bühne. Start war am frühen Abend mit „Ulla und die Jungs“ als Aufmacher. „Diese sympathische Band mit Ulla am Bass hatte das Offene-Bühne-Publikum im Frühjahr mit ihrer deutschsprachigen, heiteren Musik sehr begeistert. Darum haben wir sie eingeladen“, hatte Organisator Jürgen Lüders im Vorfeld erklärt. Das war eine gute Idee, denn die Band kam im gut besuchten Ratskeller bestens an.

Vera Hesse übernahm die Moderation; sie stellte die Gruppe aus Achtrup vor. Mit Udo Lindenbergs „Ganz anders“ ging es los. Songs, von Achim Reichel seinerzeit vertont, brachten klassische Dichtkunst in den rauchfreien Raum: Herr zu Ribbeck – wann hört man das schon mal? Echte Perlen von Wolf Mahn, der auch als Deutschrocker eine Größe war, folgten.

„Ulla“ am Bass, die der Band den Namen gab, und die aus dem Sophienkoog stammt, setzte sich passend zu Udo Lindenbergs Lied den Hut auf; gleich ein Anlass für Vera Hesse, den Sammel-Hut kreisen zu lassen. Wer wollte, sang mit, und auch die ersten Tänzer wagten sich nach vorn. Weihnachtlich wurde es mit einer weiteren Rarität von Achim Reichel; die Auswahl der Songs bot reichlich Abwechslung.

Skurril wurde es mit der Session. Nachdem Raffael Stoltenberg alle Besucher mit Folksongs der 50er Jahre und einem „Wonderwall“ Zugabe verwöhnt hatte, besang ein Gast eine legendäre Annemarie zur Quetschkommode. Es folgte der Höhepunkt und Abschluss mit Synje Lüders, die als „Synje Norland“ Erfolge feiert. Die Sängerin improvisierte den für sie ungewohnten Blues mit viel Verve; vertrauen konnte sie auf Jens-Uwe Albrecht, der immer wieder die Finger über das Griffbrett sausen ließ, wenn eine gesangliche Pause angesagt war.

 

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erstellt am 25.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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