dit än dat : Odyssee

Heute in unserer Rubrik Friesenschnack: Die Bewährungs-Probe.

shz.de von
08. Dezember 2015, 15:48 Uhr

Acht Jahre fristete der zerknitterte 20-Dollar-Schein sein Dasein in einer Blechdose. Zeit, ihn einzutauschen, dachte sich ein Leser. Und damit begann die Lauferei durch Niebüll. „Wir haben gar keine Kasse mehr“, teilte ihm ein Bankangestellter freundlich mit. „Da müssten Sie unsere Filialen in Husum oder Westerland aufsuchen.“ Das macht bei einem Wert des Scheins von noch nicht einmal 20 Euro nicht wirklich Sinn, dachte sich der Notenbesitzer. Auch in der zweiten Bank blieb er erfolglos. „Haben Sie ein Konto bei uns?“ Nein, das hatte er nicht. Weiter ging es. „Wir haben gar keinen Bargeldverkehr mehr“, bedauerte die Angestellte in dem dritten Kreditinstitut – und verwies ihn an einen Mitbewerber. In der vierten Bank klappte der Umtausch – ohne Konto, wenn und aber. „Und gültig war der Schein auch noch“, stellte der Leser erleichtert fest.

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