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Nur wenig Bewegung für die Fraktionen bei geringer Wahlbeteiligung

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Leck | Per Beamer wurden die aktuellen Ergebnisse auf der Wahlparty im Rathaus an die Wand projeziert. Ein Informationsangebot, das nur etwa drei Dutzend Bürger nutzten (darunter auch Lecks Ehrenbürgerin Ruth Gressmann). Und auch nur wenige der Kandidaten gesellten sich in den Rathaussaal, in dem eher geflüstert als gefeiert wurde. Ob es daran lag, dass mittlerweile die meisten Menschen die Kommunalwahl lieber vom heimischen Computer aus verfolgen mögen oder einfach das Interesse fehlte, mochte Bürgermeister Rüdiger Skule Langbehn gestern nicht kommentieren. "Wir bieten die Wahlparty an. Wie viel Leute dann kommen, ist letztendlich nicht entscheidend. Die Gespräche sind es", betonte er und bescheinigte allen Parteien einen fairen Wahlkampf. "Es ist schön zu erleben, dass es in der Kommune noch ein Miteinander gibt."

Als um 20.45 Uhr dann die Zahlen über die Leinwand flimmerten, sorgten sie nur vereinzelnd für mehr Emotionen. Eher im Flüsterton wurden die Ergebnisse kommentiert.

Stärkste Partei wurde erneut die CDU mit 34,2 Prozent (2008: 34,7), was Andreas Deidert zufrieden stellte. "Für unsere sachliche und gute Arbeit hatten wir uns zwar etwas mehr erhofft, aber es ist schön, dass die Arbeit trotzdem honoriert wurde. Wir können mit dem Ergebnis leben."

Zweitstärkste Kraft in der Gemeinde ist mit 26,9 Prozent (28,62) der Wählerstimmen die Unabhängige Wählergemeinschaft. "Wichtig ist für uns, dass keine Fraktion die absolute Mehrheit hat", bilanzierte Klaus Schmidt am Ende der Wahl. Die SPD konnte einen Zugewinn von 2,57 Prozent verbuchen. Sie erreichte diesmal 22,1 Prozent der Stimmen. "Wir haben etwas zugelegt und einen Sitz dazugewonnen", freute sich Manfred Wiemer. "Zwei Sitze wären besser gewesen, aber trotzdem sind wir zufrieden."

Einhellig enttäuscht zeigten sich die Politiker über die erneut nur geringe Wahlbeteiligung. Lediglich 42,4 Prozent der wahlberechtigten Lecker machten ihre Kreuze. Das Ergebnis der Wahl sind vier Überhangmandate. Die CDU erhält acht Sitze, bei der UWL sind es sechs nach der Kommunalwahl. Fünf Sitze gehen an die SPD und vier an den SSW.

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